Das Duell der Torhüter - ohne Happy End?

Niklas Treutle (links) und Patrick Galbraith.
Niklas Treutle (links) und Patrick Galbraith.

Niklas Treutle (links) und Patrick Galbraith.

kp

Niklas Treutle (links) und Patrick Galbraith.

Krefeld. Rick Adduono nahm beide am Dienstag kurz zur Seite – es war wie zuletzt öfters. Weil, auf dieser Position kann eben immer nur einer von beiden spielen. Galbraith oder Treutle? Der Däne oder der Deutsche. Lange war die Entscheidung auch abhängig von der Anzahl der Ausländer im Kader. Seit Klubertanz’ Abgang aber ist das kein begrenzender Faktor mehr. Die Anzahl der Ausländer im Kader übersteigt nicht mehr die der aufbietbaren Lizenzen am Spieltag.

Adduono entschied am Dienstag für einen heutigen Spieleinsatz gegen die Eisbären Berlin für Niklas Treutle. Der Plan des Kanadiers sieht am Freitag im Derby bei der DEG den Einsatz von Galbraith vor. Zum Kehraus, Karnevalssonntag gegen Wolfsburg, ist alles offen – Galbraith oder Treutle.

Auddono zu Torhütern – zwei Deutsche, das hätte Charme

Die Antwort darauf aber wird kaum Aussicht auf Verlängerung über die Saison hinaus haben. Obwohl beide aktuell in Topform sind – Treutle in Augsburg und Galbraith gegen die Haie sehr gut hielten – wird es kaum eine Zukunft für beide im Club geben. Die Verträge laufen aus. Und selbst, wenn die sportlichen Probleme der Pinguine vor dem Tor die gravierenderen als zwischen den Pfosten waren und sind – eine Saison ohne Play-offs hängt auch den Torhütern massiv in der Ausrüstung.

Für eine Entscheidung, so sagt es Adduono, sei es zu früh. Das ist diplomatisch ausgedrückt. Wäre die Überzeugung groß, hätte man längst Nägel mit Köpfen machen können. Torhüter Nummer drei, Patrick Klein, ist unter Vertrag. Aber wozu tendiert Adduono? Ein Deutscher oder ein Ausländer? Zwei deutsche Keeper hätte Charme, findet Adduono. Man spare eine Lizenz. So wie es Wolfsburg praktiziert mit Felix Brückmann und Sebastian Vogl. Das nährt die Spekulationen um die Kandidaten Danny Aus den Birken, der aus privaten Gründen aus München zurück ins Rheinland will, und um den Iserlohner Chet Pickard.

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