Überraschen die Schwarz-Gelben auch bei Spitzenreiter Berliner Eisbären?

Krefeld. Das alte Jahr verabschiedeten die Pinguine mit einem 6:1-Feuerwerk gegen Hannover, wie begrüßen sie das Jahr 2010 beim Spitzenreiter Berlin (Sonntag, 14.30 Uhr)? Eigentlich wäre man mit drei Punkten aus den Spielen gegen die Spitzenteams schon im Soll, doch die Pinguine müssen auch aus scheinbar aussichtslosen Begegnungen punkten, wenn sie mit Platz zehn noch in die Play-off-Runde rutschen wollen. Dass die Krefelder optimistisch an der Spree fahren können, hat vor allem einen Grund: Die Torjäger treffen wieder. "Wenn deine besten Spieler nicht deine besten Spieler sind, dann hast du ein echtes Problem", lautet eine alte Trainer-Weisheit.

Wasiljews, Blank oder Stephens schießen jetzt wieder Tore

So hatte der neue Trainer an der Westparkstraße, Rick Adduono, gleich bei seiner Ankunft angekündigt, den stolpernden Scorern "wieder auf die Beine" zu helfen. Mit Erfolg. Denn Wasiljews, Blank oder Stephens schießen jetzt wieder die Tore, die den Unterschied machen. Aber für die Aufholjagd muss Coach Adduono noch ein seit Jahren von seinen Vorgängern beklagtes Problem in den Griff bekommen: die Grüppchenbildung. Dies gilt vor allem für die von Ex-Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz aus Nordamerika geholten Akteure. Aufgrund ihres gern genutzten direkten Drahtes zum Boss galten sie mannschaftsintern als "gleicher", was zwangsläufig zu Ärger führte. Durch dessen Teilrückzug hat Adduono nun die Chance auf eine einigere Mannschaft. Und damit auch auf Punkte in Berlin.

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