Gegen die Kölner Haie soll die Negativserie beendet werden.

Gegen Ingolstadt gab es beim 1:3 für die Krefeld Pinguine nichts zu holen.
Gegen Ingolstadt gab es beim 1:3 für die Krefeld Pinguine nichts zu holen.

Gegen Ingolstadt gab es beim 1:3 für die Krefeld Pinguine nichts zu holen.

Mächtig ins Straucheln geraten, so wie hier Roland Verwey im Spiel gegen Ingolstadt, sind die Pinguine auf der Zielgeraden der Hauptrunde. Bekommen sie heute im rheinischen Duell gegen Köln die Kurve?

Dirk Jochmann, Bild 1 von 2

Gegen Ingolstadt gab es beim 1:3 für die Krefeld Pinguine nichts zu holen.

Krefeld. Den Niederlagen gegen Ingolstadt und Frankfurt zum Trotz müssten die Krefeld Pinguine zumindest das Minimalziel schon erreicht haben. Denn die Teilnahme an der Pre-Play-off-Runde dürfte den Mannen um Cheftrainer Igor Pavlov nicht mehr zu nehmen sein, da sich die in der Tabelle unter den Pinguinen platzierten Klubs in diversen direkten Vergleichen gegenseitig noch wichtige Punkte abnehmen.

Gleichwohl sind Trainer und Mannschaft nach einem überaus enttäuschend verlaufenen Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sichtlich gefrustet. Da kommt es vielleicht ganz gut, dass bereits am Dienstag um 19.30 Uhr mit dem rheinischen Derby gegen die Kölner Haie Gelegenheit besteht, sich den Frust von der Seele zu schießen.

Zudem würde man durch einen Sieg selbst den vierten Tabellenplatz, der Heimrecht im Viertelfinale bedeutet, noch in Reichweite haben, da auch die Mannheimer Adler auf der Zielgeraden Schwächen zeigen.

Coach Igor Pavlov fordert die Rückkehr zu alten Tugenden

Doch um in die Erfolgsspur zurückzukehren, wird sich einiges grundlegend ändern müssen. "Wir müssen uns als Team neu zusammenfinden. Es kann doch nicht sein, dass wir trotz eines guten Torwarts acht Gegentore in zwei Spielen hinnehmen müssen. Da muss man defensiv schon besonders schlecht spielen", monierte Trainer Igor Pavlov, der von seinem Team die Rückkehr zu alten Tugenden verlangt.

"Wir müssen wieder unsere Stärken, also Laufbereitschaft, Schnelligkeit und Kampfkraft ausspielen", fordert der Coach. Dazu gehört auch, dass die Pinguine heute mit einer "100-prozentig professionellen Einstellung" in die Partie gehen. "Denn wir müssen alles investieren, um wieder die Kurve zu kriegen", so Pavlov. Dazu braucht es allerdings auch eine effektivere Chancenverwertung als zuletzt (nur ein Treffer in zwei Spielen). Daran wurde am Montag intensiv gearbeitet.

Düsseldorf (82 Punkte/Tore: + 25): Duisburg (A), Mannheim (H), Krefeld (H), Hannover (A), Kassel (H) Mannheim (82/+23): Düsseldorf (A), Duisburg (H), Berlin (A), Köln (A), Hamburg (H) Pinguine (78/+ 31): Köln (H), Hamburg (H), Düsseldorf (A), Wolfsburg (A), Augsburg (H) Frankfurt (75/-1): Kassel (A), Duisburg (A), Wolfsburg (H), Berlin (A), Nürnberg (H) Nürnberg (74/+ 12): Straubing (A), Köln (H), Augsburg (H), Berlin (A), Ingolstadt (H), Frankfurt (A) Augsburg (74/- 14): Hannover (H), Ingolstadt (H), Nürnberg (A), Hamburg (A), Duisburg (H), Krefeld (A) Wolfsburg (71/ + 31): Iserlohn (H), Kassel (H), Frankfurt (A), Krefeld (H), Duisburg (A) Hamburg (70/+ 4): Ingolstadt (A), Krefeld (A), Augsburg (A), Iserlohn (H), Mannheim (A) Iserlohn (68/- 9): Wolfsburg (A), Straubing (H), Ingolstadt (A), Hamburg (A), Hannover (H)

Hoffentlich nicht zu intensiv. Denn die Vorbereitung auf die Partie gegen Ingolstadt war einigen Spielern offenbar ein wenig zu strapaziös. Eine Kritik, die der Russe allerdings nicht gelten lassen will. "Das Training ist vernünftig, wir machen die Spieler schon nicht platt", sagte Pavlov.

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