Zwei Siege gegen Hamburg und Düsseldorf und die Krefelder stehen im Play-off-Viertelfinale.

Krefeld. In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steigt das Play-off-Fieber. Zwar sind noch vier Begegnungen der Hauptrunde zu absolvieren, doch auch bei den Krefeld Pinguinen fiebert man bereits der "Zusatzschicht" entgegen.

Für Trainer Igor Pawlow haben die Play-offs eigentlich schon begonnen - mit den ersten fünf Begegnungen nach der Länderspielpause. "In dieser best of five-Serie liegen wir zurzeit noch mit 1:2 in Rückstand", sagte der Coach nach den Niederlagen gegen Ingolstadt und Frankfurt sowie dem Sieg gegen Köln.

Soll die Mannschaft seine persönliche Serie noch zu einem erfolgreichen Ende bringen, müssten allerdings die beiden Partien am Freitag, 19.30 Uhr, gegen die Hamburg Freezers sowie am Sonntag in Düsseldorf gewonnen werden. "100-prozentige Leistung gleich 100-prozentige Punktausbeute" - lautet dabei die Pawlowsche Erfolgsformel, die gleichzeitig den sicheren Einzug ins Viertelfinale bedeuten würde.

Trainer Igor Pawlow hat den dritten Platz noch nicht abgeschrieben

Damit allein gibt sich der Coach jedoch nicht zufrieden. Er will mehr. "Die Jungs müssen kapieren, worum es jetzt geht. Wir haben schließlich noch die Möglichkeit, den dritten Platz zu belegen. Da müssen wir unsere ganze Motivation reinlegen", sagte der 44-Jährige.

Daran dürfte es zumindest im Derby am Sonntag auf der anderen Rheinseite nicht fehlen. "Meine Jungs werden marschieren. Allerdings dürfen wir uns keine Fehler erlauben", sagte der Coach, der gleiches am Freitag gegen die Freezers von seiner Mannschaft erwartet.

Dann sollen die Pinguine die gleichen Tugenden zeigen wie im letzten Duell mit den Hanseaten, das die Krefelder auf fremden Eis mit 2:0 für sich entscheiden konnten. "Damals haben wir gewonnen, weil wir schnell gespielt haben und läuferisch stark waren", erinnert sich Pawlow.

Außerdem wussten im letzten Aufeinandertreffen vor allem die Youngster zu überzeugen, die neben einem überragenden Torhüter Scott Langkow die Sieggaranten waren. Zumindest in den letzten Begegnungen ist die junge Garde jedoch ein wenig aus dem Tritt geraten.

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