Die Krefelder verlieren nach gutem Beginn klar mit 0:5 bei den Frankfurt Lions.

Daniel Pietta hatte im ersten Drittel zweimal den Führungstreffer auf dem Schläger.
Daniel Pietta hatte im ersten Drittel zweimal den Führungstreffer auf dem Schläger.

Daniel Pietta hatte im ersten Drittel zweimal den Führungstreffer auf dem Schläger.

Storch

Daniel Pietta hatte im ersten Drittel zweimal den Führungstreffer auf dem Schläger.

Frankfurt. Im Rennen um die Play-off-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mussten die Krefeld Pinguine gestern Abend einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen. Im Gastspiel bei den Frankfurt Lions bezogen die Krefelder eine deutliche 0:5 (0:1, 0:1, 0:3)-Niederlage und geraten im Kampf um einen der ersten vier Tabellenplätze immer stärker ins Hintertreffen. Mehr noch, mittlerweile gerät auch die direkte Play-off-Qualifikation zunehmend in Gefahr.

Fünf Siege aus den ausstehenden sieben Begegnungen nach der Länderspielpause hatte Cheftrainer Igor Palvov gefordert. Nach den Niederlagen gegen Ingolstadt und Frankfurt dürften sich Pinguine nach dem neuerlichen Fehlstart nun keinen Ausrutscher mehr leisten, wollen sie die Vorgabe des Coachs noch erreichen.

Dabei hatte die Partie gestern vor 6300 Zuschauern für die Gäste überaus verheißungsvoll begonnen. Die Pinguine dominierten den Gegner, ließen kaum Torschüsse der Frankfurter zu und hatten ihrerseits gleich mehrfach beste Möglichkeiten, um den so wichtigen Führungstreffer zu erzielen.

Fast im Minutentakt arbeiteten sich die Krefelder Chancen heraus. Nach nur 35 Sekunden scheiterte Dusan Milo erstmals an Lions-Goalie Ian Gordon, der sich auch in der Folge bei den Versuchen von Philip Riefers (6.), Jim Fahey (8.), Daniel Pietta (15./16.), Michael Endraß (16.), Herberts Vasiljevs und zweimal Richard Pavlikovsky (17.) auf dem Posten zeigte.

Gawlinks Treffer war der Anfang vom Ende für die Pinguine

Als Gawlik jedoch im Anschluss eines Bullys mit einem Schuss aus der Drehung ins lange Ecke erfolgreich war (19.), sollte dies bereits der Anfang vom Ende sein. Denn die Lions ließen nur 46 Sekunden nach Wiederbeginn durch Hahn den zweiten Treffer folgen, als Langkow den Puck aus der Fanghand rutschen ließ.

Von da an lief bei den Gästen kaum mehr etwas zusammen. Vor allem das Powerplay der Krefelder erwies sich gestern erneut als großer Schwachpunkt. So blieb erneut selbst eine 5:3-Überzahl ungenutzt. Besser machten es die Gastgeber, die in numerischer Überlegenheit mit dem zweiten Treffer von Hahn den Vorsprung vorentscheidend auf 3:0 ausbauten (49.). Nach dem 4:0 durch Heerema (49.) ließ Slaney einen weiteren Treffer im Powerplay zum 5:0-Endstand folgen.

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