4:6-Niederlage gegen Frankfurt ohne Richard Pavlikovsky.

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Immer hellwach, stets anspielbereit: Doch auch zwei Tore von Herberts Wasiljews (vorne) reichen nicht zum Sieg. (DJ)

Immer hellwach, stets anspielbereit: Doch auch zwei Tore von Herberts Wasiljews (vorne) reichen nicht zum Sieg. (DJ)

Immer hellwach, stets anspielbereit: Doch auch zwei Tore von Herberts Wasiljews (vorne) reichen nicht zum Sieg. (DJ)

Krefeld. Sie mussten auf ihren besten Verteidiger verzichten, sie lagen mit 2:5 bereits fast aussichtslos zurück, doch die Krefeld Pinguine kämpften sich im Heimspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Frankfurt Lions noch einmal eindrucksvoll ins Spiel zurück, um dann doch mit 4:6 (2:4, 2:1, 0:1) als Verlierer das Eis zu verlassen. Die Punkte waren verloren, aber durch das engagierte Auftreten hat das Team von Rick Adduono neue Sympathien gewonnen. Morgen geht bei den Augsburger Panthern der Kampf um die Play-offs weiter.

Als sei die Aufgabe gegen die Lions allein von der Papierform her nicht schon schwer genug, der Ausfall des starken Richard Pavlikovsky (Hüftverletzung) ließ die Chancen der Pinguine schon vor dem ersten Bully weiter sinken. Seine Kollegen in der Defensivarbeit zeigten sich prompt gegen die offensivstarken Frankfurter in vielen Situationen überfordert. War die 1:0-Führung der Gäste durch Young noch ein Produkt des Überzahlspiels (11.), so halfen die Pinguine-Verteidiger bei den folgenden Frankfurter Treffer kräftig mit. Beim 2:2-Ausgleich, der Blanchard zugeschrieben wurde, beförderte Janne Grönvall den Puck über die Linie (15.).

Beim dritten Gästetreffer vernaschte Ulmer David Cespiva und schoss den Puck ebenso in den Torgiebel (17.) wie kurz vor Drittelende Langfeld, nachdem er Allan Rourke wie einen Anfänger hatte stehen lassen. Da war auch die zwischenzeitliche 2:1-Führung, die Herberts Wasiljews (12.) und Patrick Hager im Powerplay erzielte hatten (15.), ein Muster ohne Wert.

Als Angell erneut in Überzahl den Vorsprung für die Hessen auf 5:2 geschraubt hatte (27.), schien die Begegnung entschieden. Doch war dies nur der Auftakt zu 35 turbulenten Sekunden, in denen die kampfstarken Hausherren zurückschlugen. Mit seinem zweiten Treffer verkürzte Wasiljews auf 3:5, und nur weitere 18 Sekunden später hatte Lynn Loyns mit seinem Treffer den Anschluss wieder hergestellt (28.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Trainer Rick Adduono bereits längst auf drei Angriffsreihen umgestellt. Und die Pinguine marschieren, belagerten das Frankfurter Tor, hatten Chance auf Chance. Vergeblich - dann sorgte Hahn für die Entscheidung: 6:4.

Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Rourke, Fahey; Schopper, Akdag; Grönvall, Cespiva; ; Angriff: Blank, Pietta, Wasiljews; Loyns, Stephens, Driendl; Verwey, Hager, Endraß; Huebscher, Globke, Noebels; Riefers

0:1 (10:44) Young (Periard, Langfeld/5-4), 1:1 (11:48) Wasiljews (Blank, Schopper), 2:1 (14:22) Hager (Pietta, Schopper), 2:2 (Blanchard (Ulmer, Schneider), 2:3 (16:03) Ulmer (Gawlik, Wright), 2:4 (19:40) Langfeld (Gawlik/5-4), 2:5 (26:47) Angell (Langfeld, Gawlik/5-4), 3:5 (27:04) Wasiljews (Blank, Pietta), 4:5 (27:22) Loyns (Driendl, Stephens), 4:6 (59:25) Hahn (Ulmer/5-4)

Strafzeiten: Pinguine: 10; Lions: 16 + 10 für Osterloh

Zuschauer: 4225

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