3:6 – die Pinguine verkaufen sich beim Spitzenreiter gleichwohl teuer.

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Dicke Luft vor dem Pinguine-Kasten: Keeper Scott Langkow und Benedikt Schopper wehren sich mit vereinten Kräften gegen Trevis James Mulock (r.). (Eibner-Pressefoto)

Dicke Luft vor dem Pinguine-Kasten: Keeper Scott Langkow und Benedikt Schopper wehren sich mit vereinten Kräften gegen Trevis James Mulock (r.). (Eibner-Pressefoto)

Dicke Luft vor dem Pinguine-Kasten: Keeper Scott Langkow und Benedikt Schopper wehren sich mit vereinten Kräften gegen Trevis James Mulock (r.). (Eibner-Pressefoto)

Berlin. Die Aufholjagd der Pinguine ist nach drei Siegen in Folge gestoppt worden. Bei den Berliner Eisbären unterlagen die Krefelder am Ende etwas zu hoch mit 3:6 (1:1, 1:3, 1:2), nachdem sie bis zur Hälfte des Spieles die Partie durchaus offen gestalten konnten. Dann aber unterstrich die derzeit beste Mannschaft der DEL, warum sie die Liga dominiert. Montagabend geht es für den KEV schon weiter bei der Punktejagd in Richtung Play-off, wenn Wolfsburg um 19.30 Uhr im König-Palast gastiert. Allerdings muss Trainer Rick Adduono bis dahin noch um die beiden grippegeschwächten Boris Blank und Herberts Wasiljews bangen.

Wenn die Pinguine dabei an die Leistungen der ersten Hälfte in Berlin anknüpfen können, dann wären die Fans schon sehr zufrieden. Gestützt auf gute Laufarbeit erspielten sie sich gute Chancen. Zwar schaffte Florian Busch (6.) die Berliner Führung, aber Allan Rourke besorgte bei Überzahl den Ausgleich (10.). Was auch dem Spielverlauf des ersten Drittels entsprach. Im Mittelabschnitt setzte sich zunächst die gute Pinguine-Vorstellung fort. Was fast zwangsläufig zum 2:1-Führungstreffer durch Michael Endraß (24.) führte. Doch dieses Tor, spätestens aber der erneute Ausgleich durch den Ex-Krefelder Andy Roach (26.) bei Überzahl schien bei den Eisbären das Signal für "Volldampf" gewesen zu sein.

Keeper Scott Langkow rückt immer mehr in den Blickpunkt

Denn plötzlich kippte die Partie, KEV-Torhüter Scott Langkow rückte immer mehr in den Blickpunkt. Doch dessen Paraden konnten die Angriffsflut der Gastgeber auch nicht lange stoppen. Mit einem sehenswerten Treffer - er hatte einen Querpass angetäuscht, um dann millimetergenau in die "kurze Ecke" zu treffen - besorgte Florian Busch das 3:2 nur eine Minute später. Die Pinguine mochten zwar nicht aufstecken, aber es fehlte der zählbare Erfolg am Ende ihrer Bemühungen. So war das 4:2 für die Berliner durch Ustorf (38.) bei Überzahl fast folgerichtig.

Als nach einigen guten Möglichkeiten noch einmal etwas Hoffnung auf den Anschlusstreffer aufkeimte, kam der "Genickbruch". Bei eigener Überzahl liefen die zu weit aufgerückten Pinguine in einen Konter, Degon schob die Scheibe vors Tor, wo KEV-Verteidiger Jim Fahey sie blitzsauber ins eigene Tor bugsierte.

Danach war alles nur noch Formsache. Rankel (56.) sowie KEV-Kapitän Herberts Wasiljews durften mit ihren Treffern ihre persönlichen Statistiken aufbessern. An der 3:6-Niederlage der Pinguine in Berlin gab es aber nichts mehr zu deuteln.

Tor: Langkow (Kovacic); Abwehr: Pavlikovsky, Rourke, Schopper, Fahey, Grönvall, Cespiva, Akdag; Angriff: Blank, Pietta, Wasiljews; Driendl, Stephens, Globke; Verwey, Hager, Endraß; Huebscher, Loyns, Riefers

Zuschauer: 13 800 Torfolge: 1:0 (5:16) Busch, 1:1 (9:42) Rourke (Pavlikovsky/ Pietta - 5:4), 1:2 (23:33) Endraß (Hager/ Verwey R.), 2:2 (25:39) Roach, 3:2 Busch (26:37), 4:2 (38:38) Ustorf, 5:2 (42:07) Degon, 6:2 (55:14) Rankel, 6:3 (59:18) Wasiljews (Pietta/Rourke) Strafminuten: Eisbären 12, Krefeld 14

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