Pinguine gewinnen in Iserlohn mit 8:5. Boris Blank muss in die Zahnklinik.

Der Kapitän der Pinguine, Herberts Vasiljevs (links), eröffnete am Sonntag den Torreigen beim 8:5-Sieg in Iserlohn. (Atchiv-
Der Kapitän der Pinguine, Herberts Vasiljevs (links), eröffnete am Sonntag den Torreigen beim 8:5-Sieg in Iserlohn. (Atchiv-

Der Kapitän der Pinguine, Herberts Vasiljevs (links), eröffnete am Sonntag den Torreigen beim 8:5-Sieg in Iserlohn. (Atchiv-

Andreas Bischof

Der Kapitän der Pinguine, Herberts Vasiljevs (links), eröffnete am Sonntag den Torreigen beim 8:5-Sieg in Iserlohn. (Atchiv-

Iserlohn. Die Krefeld Pinguine feierten am Sonntagabend mit dem 8:5 (2:1, 3:3, 3:1)-Erfolg bei den Iserlohn Roosters bereits den vierten Sieg in Folge und haben ihre Ausgangsposition im Play-off-Rennen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter verbessert.

Beide Mannschaften mussten auf wertvolle Kräfte verzichten. Während neben fünf weiteren Stammspielern Topscorer Robert Hock bei den Roosters zum Zuschauen verurteilt war, wurde die Paradeabwehr der Pinguine mit Richard Pavlikovsky und Dusan Milo auseinandergerissen, weil Letztgenannter wegen einer fiebrigen Erkältung nicht einsatzfähig war.

Zumindest die Gäste gaben sich davon unbeeindruckt. Die Krefelder spielten sehr kontrolliert, warteten zumeist auf Fehler der Sauerländer, die sich prompt auch einstellen sollten. Zwar hatten die gastgeber früh in einer doppelten Überzahl die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch hatten sie schon große Probleme, überhaupt ins Krefelder Verteidigungsdrittel zu kommen.

Nachdem Roy wenig später das leere Tor verfehlt hatte, Andreas Driendl auf der Gegenseite an Stefaniszin gescheitert war, erarbeiteten sich die Pinguine durch Boris Blank, Herberts Vasiljevs, Lynn Lyons und Patrick Hager Chancen im Minutentakt. Doch erst Charlie Stephens konnte Stefaniszin überwinden (13). Zwar glich Wolf nur drei Minuten später aus, doch Jim Fahey brachte die Gäste (18.) mit dem 2:1 in die Drittelpause.

Sechs Treffer fallen in einem turbulenten Mittelabschnitt

Was folgte, das war ein überaus turbulenter Mittelabschnitt. Wren markierte früh den 2:2-Ausgleich (23.), ein Doppelschlag brachte die Sauerländer durch Treffer von Traynor und Wilford jeweils in Überzahl mit 4:3 in Front. Doch die Krefelder, bei denen Blank Mitte des zweiten Drittels mit einer blutenden Zahnverletzung in die Wittener Zahnklinik gebracht werden musste, schlugen eiskalt zurück. Shay Stephenson (35.), Richard Pavlikovsky in Überzahl (36.) sowie Daniel Pietta, der vier Sekunden vor Drittelende mit einem Rückhandschuss traf, brachten die Gäste wieder in Führung.

Pinguine, Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Stephenson, Pavlikovsky; Fahey, Fortin; Akdag, Heid, Angriff: Vasiljevs, Blank, Stephens, Hager, Payer, Driendl, Verwey, Pietta, Loyns; Huebscher, Riefers, Endraß

3940

0:1 (12:11) Vasiljevs, Blank), 1:1 (15:10) Wolf (Classen), 1:2 (17:39) Fahey (Pietta), 2:2 (22:55) Wren (Schmidt, Ready), 3:2 (23:47) Traynor (Wren, Schmidt/5-4), 4:2 (32:44) Wilford (Wren, Roy/5-4), 4:3 (34:29) Stephenson (Driendl, Loyns), 4:4 (45:39) Pavlikovsky (Stephens, Vasiljevs/5-4), 4:5 (39:56) Pietta (Huebscher), 4:6 (47:04) Driendl (Stephenson, Endraß), 4:7 (52:32) Verwey (Pietta), 4:8 (58:34) Pietta (4-5), 5:8 (59:59) Classen (Langwieder, Dück/5-4)

Roosters: 16 + 10 für Wren; Pinguine: 20

Und diese verteidigten sie geschickt, sondern erhöhten durch Driendl auf 6:4 (47.) Da hatte Stefaniszin genug, für ihn kam Maracle ins Tor, der kurz darauf das 4:7 durch Verwey (53) und den Unterzahltreffer von Pietta (59.) hinnehmen musste. Classen stellte eine Sekunden vor Schluss den 5:6-Endstand her. M.T.

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