Die Krefelder verlieren mit 1:4 bei den Grizzly Adams Wolfsburg und brauchen morgen drei Punkte gegen Augsburg.

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„Kein Bock auf die Pre-Play-offs“: Der Appell der Pinguine-Fans blieb am Freitag unerhört.

„Kein Bock auf die Pre-Play-offs“: Der Appell der Pinguine-Fans blieb am Freitag unerhört.

Joachim Thies

„Kein Bock auf die Pre-Play-offs“: Der Appell der Pinguine-Fans blieb am Freitag unerhört.

Wolfsburg. Die Krefeld Pinguine müssen weiter um den direkten Einzug ins Play-off-Viertelfinale zittern. Im letzten Auswärtsspiel der regulären Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unterlagen die Krefelder den Grizzly Adams Wolfsburg am Freitag Abend mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) und brauchen nun am Sonntag Nachmittag im Heimspiel gegen die Augsburger Panther drei Punkte, um doch noch die Pre-Play-off-Runde zu umgehen.

Die Krefelder mussten viel zu oft auf die Strafbank

Erwartungsgemäß versuchte Trainer Igor Pavlov die Kräfte zu bündeln. Er setzte nur drei Sturmreihen ein, ließ die Youngster Philip Riefers, André Huebscher und zunächst auch Michael Endraß auf der Bank schmoren. Erst zum Mitteldrittel wechselte sich Endraß mit Andreas Driendl an der Seite von Patrick Hager und Shay Stephenson ab. Doch das Vorhaben des Trainers wurde allein schon dadurch durchkreuzt, weil seine Mannschaft zu viele Strafzeiten zog.

Und das ausgerechnet gegen eines der besten Teams im Powerplay. Das bewiesen die Niedersachsen auch am Freitag wieder. Nachdem Torhüter Scott Langkow im Kasten der Pinguine zunächst gute Möglichkeiten der Gastgeber u.a. durch Rekis und Ulmer hatte entschärfen konnten, war der Kanadier im dritten Überzahlspiel der Wolfsburger machtlos, als Magowan am langen Pfosten unbehelligt zur 1:0-Führung einschießen konnte (17.).

Wenn denn nur auch das eigene Powerplay funktionieren würde. Doch davon konnte erneut keine Rede sein. Schlimmer noch, zum zehnten Mal in dieser Saison mussten die Krefelder in numerischer Überlegenheit einen Gegentreffer hinnehmen. Papineau ließ bei einem Break Langkow keine Abwehrmöglichkeit und markierte das 2:0 (30.)

Im Schlussabschnitt probierte Pavlov dem Offensivspiel seiner Mannschaft neuen Schwung zu verleihen, in dem er seine Angriffsformationen veränderte. Lynn Loyns rückte zu Herberts Vasiljevs und Boris Blank, Charlie Stephens agierte an der Seite von Hager und Stephenson. Eine Umstellung, die zumindest in der Schlussphase von Erfolg gekrönt war, als Loyns nach Vorlage von Vasiljevs den Anschlusstreffer erzielte (57.)

Krefeld Pinguine
Tor: Langkow (Kovacic)
Abwehr: Milo, Pavlikovsky; Fahey, Fortin; Akdag, Schopper; Heid
Angriff: Vasiljevs, Stephens, Blank; Verwey, Loyns, Pietta; Driendl, Hager, Stephenson; Riefers, Endraß, Huebscher

Zuschauer: 2666

Schiedsrichter: Jablukov/Kadow

Tore: 1:0 (16:04) Magowan (Green, Ulmer/5-4), 2:0 (29:39) Papineau (Magowan, Rekis/4-5), 2:1 (56:23) lyons (Vasiljevs, Blank), 3:1 (58:40) Ulmer (empty net), 4:1 (59:53) Alavaara (Ulmer/empty net)

Strafzeiten: Wolfsburg: 12; Pinguine: 14

Nürnberg (82/ + 10): Frankfurt (A)

Pinguine (81/ + 25): Augsburg (H)

Wolfsburg (80/ + 35): Duisburg (A)

Frankfurt (80/+ 1): Nürnberg (H)

Augsburg (80/ - 20): Krefeld (A)

Hamburg (79/ + 8): Mannheim (A)

Auch das letzte Hauptrunden-Heimspiel der Pinguine am Sonntag,. 14.30 Uhr, gegen die Augsburger Panther können Sie wie gewohnt im Live-Ticker verfolgen.

Herberts Vasiljevs wurde von einem Eishockey-Fachmagazin zum besten Außenstürmer der laufenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewählt.

Play-off-Vorverkauf Am Samstag um 10 Uhr startet der Kartenvorverkauf für die Pre-Play-off- sowie Play-off-Runde in der Deutschen Eishockey Liga. Bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 12 bis 14.30 Uhr sowie nach Ende des Spiel gegen Augsburg bis 18 Uhr können Karten für Dauerkartenplätze und Einzeltickets (bis vier Stück pro Person) an den Kassen des König-Palastes ebenso erworben werden wie bis 18 Uhr bei WZ-Ticket Sachs im Seidenweberhaus und Hansa Centrum.

Weitere Verkaufszeiten: Montag bis Donnerstag, jeweils ab 10 Uhr bei WZ-Ticket Sachs im Seidenweberhaus und Hansa Centrum sowie in der Geschäftsstelle der Pinguine (dort am Donnerstag bei Pre-Play-off-Teilnahme nur bis 16 Uhr). Rund um die Uhr sind außerdem Eintrittskarten im Online-Shop auf www.krefeld-pinguine.de zu bestellen.

Als Rekis dann auf die Strafbank muste, witterten die Pinguine noch einmal ihre Chance, doch selbst mit einem sechsten Feldspieler funktionierte das Powerplay nicht, im Gegenteil Ulmer traf per Konter 3:1. Alavvara ließ sieben Sekunden vor Schluss den zweiten empty-net-Treffer zum 1:4 folgen.

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