Der Kanadier erzielt drei Treffer zum 5:4-Erfolg der Pinguine bei der Düsseldorfer EG.

Derby
Da war er auf den Geschmack gekommen: Joel Perrault (M.), trifft zum 1:0 und später zum 4:4 und 5:4 für die Pinguine.

Da war er auf den Geschmack gekommen: Joel Perrault (M.), trifft zum 1:0 und später zum 4:4 und 5:4 für die Pinguine.

samla

Da war er auf den Geschmack gekommen: Joel Perrault (M.), trifft zum 1:0 und später zum 4:4 und 5:4 für die Pinguine.

Düsseldorf. Das vierte Straßenbahn-Derby in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bot vor allem zwei eishockeytypische Merkmale: Tor und Härte. Am Ende feierte mit den Pinguinen zwar nicht das härtere oder effizientere, aber das willensstärkere Team einen 5:4-Sieg – mit einem überragenden Joel Perrault, dem dreifachen Torschützen. „Ich habe noch nie in einem DEL-Spiel drei Treffer erzielt. Das war ein Sieg des Teams. Jetzt müssen wir nachlegen“, sagte der Matchwinner.

Die Pinguine starteten engagiert und hatten nach dem Kopfcheck von Stephan Daschner gegen Norman Hauner gleich fünf Minuten Überzahl. So richtig zu nutzen wussten sie diese Überlegenheit aber nicht. Erst im Gewühl traf Joel Perrault nach großer Stocherei vor dem Tor von Tyler Beskorowany zum Führungstreffer. Im Anschluss an den Treffer brannten Manuel Strodel und Martin Schymainski kurz die Sicherungen durch.

Pinguine drehen mit großem Willen einen 1:3-Rückstand

Das Spiel bot hingegen wenig Höhepunkte. Die Schiedsrichter bedachten beide Teams mit mächtig Strafzeiten. Eines dieser daraus resultierenden Überzahlspiele nutzte Kurt Davis mit gütiger Mithilfe des abfälschenden Kyle Sonnenburg zum 1:1. So viele Tore waren im letzten Aufeinandertreffer der beiden Teams im ISS Dome nicht gefallen. Damals erzielte Adam Courchaine den Siegtreffer zum 1:0. Courchaine, der einen Vertrag beim schweizerischen Zweitligisten EHC Olten bis Saisonende unterschrieben hat, ist Geschichte.

Yaread Hagos’ Zeit beim KEV hat hingegen mit dem Spiel in Düsseldorf erst richtig begonnen. Der Neuzugang spielte durchwachsen, wie zunächst das gesamte Team. Steve Hanusch ließ sich an der Bande düpieren, Daniel Fischbuch traf unbehelligt zum 2:1 in den Winkel. Die Hausherren waren jetzt klar besser, verpassten es aber, weitere Tore nachzulegen und hatten Glück als ein St. Pierre-Schuss vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang.

Einen noch schlechteren Start legten die Pinguine dann im Schlussdrittel hin, als Andreas Martinsen nach 35 Sekunden vor Torwart Tomas Duba zum 3:1 abstaubte. Doch das weckte den Kampfgeist der Pinguine. Tyler Beechey traf per Handgelenksschuss auf Vorlage des jetzt energischen Hagos zum 2:3. Und nur zwei Minuten später war es Sonnenburg, der den Puck gefühlvoll ins Tor hob zum 3:3. Doch damit nicht genug, nachdem Ken Andre Olimb die DEG erneut in Führung geschossen hatte, antwortete Perrault wieder postwendend zum 4:4 – und setzt mit seinem dritten Tor zum 5:4 den Schlusspunkt und drei wichtigen Punkten im Kampf um die Play-offs.

Tor: Duba (Klein), Abwehr: Mebus, Hanusch; St. Pierre, Fischer; Sonnenburg, Weihager, Sturm: Beechey, Perrault, Hauner; Mieszkowski, Pietta, Müller; Schymainski, Hagos, Vasiljevs; Supis, Meisinger

Tore 0:1 (8:48) Perrault (Sonnenburg, Beechey), 1:1 (14:41) Davis (Turnbull, Kreutzer), 2:1 (21:29) Fischbuch (Martinsen, Mapes), 3:1 (40:35) Martinsen (Olimb, Ficenec) 3:2 (44:19) Beechey (Hagos, Hauner), 3:3 (46:24) Sonnenburg (Vasiljevs, Weihager), 4:3 (52:09) Olimb (Martinsen, Fischbuch), 4:4 (53:06) Perrault (Vasiljevs, Weihager), 4:5 (58:52) Perrault

Schiedsrichter Bauer, Rohatsch

Zuschauer 8 502

Strafen DEG 16 + 5+ Spieldauer Daschner + 10 Strodel, Pinguine 18 + 10 Schymainski

Das Spiel der Pinguine am Dienstag in Iserlohn können Sie bei uns im Internet ab 19 Uhr im Liveticker verfolgen unter

www.wz-krefeld.de

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