Die Krefelder gehen in Augsburg mit 1:5 ein. Die Luft für Jiranek wird dünner.

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Scott Langkow, der hier gemeinsam mit Boris Blank (l.) die Situation klären kann, hatte auch in Augsburg wieder alle Hände voll zu tun und nach zwei Dritteln keine Lust mehr.

Scott Langkow, der hier gemeinsam mit Boris Blank (l.) die Situation klären kann, hatte auch in Augsburg wieder alle Hände voll zu tun und nach zwei Dritteln keine Lust mehr.

Siegfried Kerpf

Scott Langkow, der hier gemeinsam mit Boris Blank (l.) die Situation klären kann, hatte auch in Augsburg wieder alle Hände voll zu tun und nach zwei Dritteln keine Lust mehr.

Augsburg. Die Krefeld Pinguine gehen schweren Zeiten entgegen. Mit dem 1:5 (1:2, 0:3, 0:0) bei den Augsburger Panthern kassierte das Team von Trainer Martin Jiranek am Sonntagabend die zweite Niederlage des Wochenendes und haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den Anschluss an die Play-off-Plätze erst einmal verloren. Und deshalb wird auch die Luft für Cheftrainer Jiranek immer dünner, der aber die Spieler in die Verantwortung nimmt. "Das wir eine ganz harte Woche für die Spieler. Wir werden länger und härter trainieren. Denn uns läuft die Zeit davon", sagte der Coach.

Der Anfangselan ist trotz der frühen Führung schnell verpufft

Eigentlich kamen die Pinguine ganz gut in die Partie. Von der Heimniederlage gegen die DEG schien das Team von Martin Jiranek ebenso gut erholt wie von der langen Busfahrt nach Augsburg. Denn die Gäste wirkten in der Anfangsphase aktiver und hatten auch die besseren Einschussgelegenheiten.

Doch auch am Sonntagabend war es wieder das alte Lied. Die Pinguine treffen einfach das Tor nicht. Nach rund zwei Minuten schob Boris Blank nach präzisem Zuspiel von Charlie Stephens den Puck am leeren Tor vorbei. Nur wenig später fand Herberts Wasiljews in Panther-Goalie Endras seinen Meister. Und dennoch gingen die Krefelder in Führung. Patrick Hager markierte in Überzahl mit seinem fünften Saisontreffer das 1:0 (12.).

Doch spätestens mit dem Augsburger Doppelschlag kurz vor Drittelende, als James (18.) und Ryan (19.) bissen 31 Sekunden die Begegnung und den Spielverlauf auf den Kopf stellten, war das Schicksal der Pinguine besiegelt. Auch weil die finnische Neuerwerbung Janne Grönvall im Mittelabschnitt nicht mehr aufs Eis zurückkehren konnte. Einer ersten Diagnose zufolge soll sich der Abwehrspieler entweder eine Gehirnerschütterung oder Nackenprellung zugezogen haben. Mit fünf Verteidigern - Sebastian Schwarz spielt wieder für den EV Landshut - mussten die Pinguine in der Folge auskommen.

Und die verliefen überaus unerfreulich für die Gäste, die vor den Augen der Fußballer des FC Augsburgs und ihrem Trainer Jos Luhukay, ehemals beim KFC Uerdingen in Diensten, in der Folge förmlich zusammenbrachen. Gordon in Überzahl (33.), Olver (37.) und Chartier (40.) beteiligten sich erfolgreich am munteren Scheibenschießen gegen Goalie Scott Langkow, der zu Beginn des letzten Drittels endgültig die Nase voll hatte und seinen Platz für Danijel Kovacic räumte, der so zu seinem ersten Saisoneinsatz kam. Und zumindest "Kovi" hatte wenigstens noch sein ganz persönliches Erfolgserlebnis. Denn er hielt seinen Kasten sauber. Auch wenn ihn das angesichts der neuen Schlappe nicht wirklich aufheitern konnte.

Pinguine,Tor: Langkow (Kovacic), Abwehr: Pavlikovsky, Grönvall; Fahey, Rourke; Cespiva, Akdag; Angriff: Wasiljews, Stephens, Blank; Verwey, Payer, Globke; Hager, Loyns, Pietta; Endraß, Driendl, Huebscher, Riefers

Schiedsrichter: Jablukov

Zuschauer: 3160

Tore: 0:1 (11:30) Hager (Grönvall/5-4), 1:1 (17:34) James (Collins, Chartier), 2:1 (18:05) Ryan (Beechey, Chartier), 3:1 (32:37) Gordon (Ryan/5-4), 4:1 (36:239 Olver (Engelhardt, Murphy), 5:1 (39:30) Chartier

Strafzeiten: Panther: 7 + Spieldauer für Murphy; Pinguine: 10

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