Pinguine müssen am Freitag in Mannheim ran. Pause für Torhüter Langkow.

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Danijel Kovacic feiert in Mannheim seinen Saisoneinstand als „Starting Goalie“ der Pinguine.

Danijel Kovacic feiert in Mannheim seinen Saisoneinstand als „Starting Goalie“ der Pinguine.

Jonat

Danijel Kovacic feiert in Mannheim seinen Saisoneinstand als „Starting Goalie“ der Pinguine.

Krefeld. Wenigstens bei einem Spieler der Krefeld Pinguine wird so etwas wie Vorfreude auf das Meisterschaftsspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Dienstag (19.30 Uhr) bei den Mannheimer Adlern aufkommen. Denn Danijel Kovacic darf erstmals in dieser Saison beim Eröffnungsbully im Kasten der Pinguine stehen.

Das zumindest kündigte der neue Chefcoach Reemt Pyka am Montag an. "Scotti Langkow braucht einfach mal eine Pause. Er wurde zuletzt mental sehr beansprucht", sagte Pyka, der im Vergleich zu seinem Vorgänger offenbar kein Problem damit hat, den Backup-Goalie von Beginn an einzusetzen. Denn Martin Jiranek hatte des öfteren zwar mit einem Einsatz des talentierten Ersatzkeeper geliebäugelt, dann aber immer wieder in letzter Sekunde einen Rückzieher gemacht und dem erfahrenen Langkow den Vorzug gegeben.

Das wird allerdings nicht die einzige Änderung sein, die Pyka heute bei der Zusammenstellen der einzelnen Blöcke vornehmen wird. Daniel Pietta rückt in die Angriffsreihe mit Herberts Wasiljews und Boris Blank, während Charlie Stephens mit Rob Globke und Youngster Marcel Noebels aufs Eis gehen wird. Während Roland Verwey, Patrick Hager und Michael Endraß zusammenbleiben, soll jeweils ein Rechtsaußen rotieren und den vierten Block mit André Huebscher und Andreas Driendl auffüllen. Nötig wird dies u.a. auch durch die Nominierung von Philip Riefers für die U20-WM.

Auch in der Defensive stellt der neue Coach um. Richard Pavlikovsky und Allan Rourke sowie Benedikt Schopper und Jim Fahey bilden die ersten beiden Pärchen, dazu kommt die Formation mit Sinan Akdag und Janne Grönvall, die beide zuletzt in eine Formkrise geraten sind und deshalb heute wohl weniger Eiszeit erhalten werden. Dazu gesellt sich David Cespiva als siebter Verteidiger.

Die Mannheimer Adler spielen ein aggressives Forechecking

Diese Maßnahmen allein dürften allerdings nicht ausreichen, um die Aufgabe beim Tabellendritten zu meistern. Blackouts, wie jene, die in Hannover prompt zu zwei letztlich vorentscheidenden Gegentreffern geführt haben, dürfen sich die Pinguine nicht noch einmal leisten. Zudem müssen sie sich auf ein aggressives Forechecking des Gegners einstellen. "Die Mannheimer werden mit zwei Stürmern attackieren, darauf müssen wir uns richtig einstellen. Wir werden ein bisschen defensiver als zuletzt spielen", kündigte Pyka an, der heute beim Coachen wie in Hannover Unterstützung durch Verteidiger Dusan Milo erhält. "Vier Augen sehen mehr als zwei", sagte Pyka. Und das soll heute nicht die 18. Saisonniederlage sein.

Am Montag traf sich die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft unter der Leitung von Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner in Füssen, um sich dort auf die Weltmeisterschaft der Division A in Frankreich vorzubereiten. Ab 14. Dezember kämpft die DEB-Auswahl gegen Japan, Slowenien, Ukraine, Frankreich und Dänemark um den Aufstieg in die Elitegruppe. Mit dabei: Philip Riefers, auf den die Pinguine deshalb bis 22. Dezember (fünf Spiele) verzichten müssen.

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