Bundestrainer nimmt Kandidaten fürs Nationalteam vor dem Deutschland-Cup unter die Lupe.

Bundestrainer Marco Sturm im Kö-Pa
Ein Foto mit dem Nationaltrainer: Milan (9) hat es geschafft.

Ein Foto mit dem Nationaltrainer: Milan (9) hat es geschafft.

Jochmann, Dirk (dj)

Ein Foto mit dem Nationaltrainer: Milan (9) hat es geschafft.

Krefeld. Ja, das Wort des Bundestrainers zählt. Und unter seinen Augen sind die eigenen Leistungen oft noch besser. Diesen Eindruck konnte man am Freitag zumindest rund um den Besuch von Nationaltrainer Marco Sturm gewinnen. Daniel Pietta und Marcel Müller sind mit Blick auf den Deutschland-Cup im November im Fokus beim Bundestrainer. Womöglich auch auf mehr – die Olympischen Spiele im Februar.

Dies erklärte Sturm am Freitag vor der Partie. Prompt trafen beide Krefelder gegen Köln. „Pietta und Müller sind die Kandidaten aus Krefeld“, sagte Sturm am Freitag vor dem Derby. Der 39-Jährige ist auf Werbetour durch die Liga, war am Freitag in Krefeld, am Sonntag ist er bei der DEG im Spiel gegen Bremerhaven. Am Freitag indes beobachtete er vermehrt natürlich die Kölner Kandidaten fürs Nationaldress.

Sturms Erinnerung an Krefeld: Ein Tor in der Rheinlandhalle

Vieles war neu in Krefeld für Sturm, der erst seit dem Sommer aus Übersee nach Landshut in die Heimat gezogen ist. „Ich bin aber zum zweiten Mal hier“, sagte Sturm und meinte den König-Palast. Aber auf dem Eis habe er nicht gestanden seinerzeit unter Vertrag bei den Haien. „Ich war verletzt, habe nicht gespielt.“ Und doch begegnet ihm ein Teil von Krefeld offenbar beinahe täglich, wie er sagte. In seinem ersten Jahr in der DEL habe er für Landshut ein Tor in der Rheinlandhalle geschossen. Davon, so erzählt Stum, hinge ein Foto in der Landshuter Arena.

Und da er aktuell den Filius oft zum Training begleite, werde er daran erinnert. Zu Christian Ehrhoff, seinem Kapitän im Nationalteam und dem der Kölner Haie, besitzt Sturm eine besonderer Beziehung. Auch aus gemeinsamen Tagen in San Jose. Sturm: „Wir haben uns damals schon gut verstanden. Unsere Familien kennen sich gut. Wir telefonieren oft. Am Donnerstag noch vor dem Derby.“ Auch als es um Ehrhoffs Rückkehr in die DEL ginge hatten sie Kontakt. „Er hat mich, ehe er in Köln unterschrieben hat, angerufen.“ ste

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