"Die Berliner waren cleverer, schneller und aggressiver als wir", sagte Trainer Igor Pavolv.

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"Scotti war der einzige, der heute eine 100-prozentige Einstellung hatte."

"Scotti war der einzige, der heute eine 100-prozentige Einstellung hatte."

Raiko Gayk

"Scotti war der einzige, der heute eine 100-prozentige Einstellung hatte."

Krefeld. Die 1:3-Niederlage gegen die Eisbären aus Berlin schmeckte den Pinguinen am Dienstag naturgemäß nicht. Aber es war ein Abend, an dem so manches schieflief. Erst musste Abwehrspieler Richard Pavlikovsky wegen seiner Erkrankung passen, dann fehlte die Ausrüstung der U20-Nationalspieler André Huebscher und Sinan Akdag, so dass beide nicht eingesetzt werden konnten.

Vor allem Akdag hätte Trainer Igor Pavlov nur zu gerne eingesetzt, weil in Chris Heid und Joel Keussen zwei weitere Defensivkräfte gesundheitlich angeschlagen waren, Benedikt Schopper (Sprunggelenksverletzung) zudem weiter pausieren muss. Das alleine erklärte die Niederlage jedoch nicht.

"Die Berliner waren cleverer, schneller und aggressiver als wir. Bei uns haben Charakter, Herz und Wille gefehlt", kritisierte Coach Pavlov, der einzig Scott Langkow davon ausnahm. "Scotti war der einzige, der heute eine 100-prozentige Einstellung hatte. Und die braucht man gegen Berlin."

Kein Ruhmesblatt für seine Spieler, die in der Tat über weite Strecken kopflos agiert hatten und bei denen fast nichts laufen wollte. Und das, obwohl die Akteure sich diesmal aufgrund des dezimierten Kaders über mangelnde Eiszeiten sicher nicht beklagen konnten.

Am Freitag spielen die Pinguine auswärts gegen die Kassel Huskies.

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