Die beiden Uerdinger überzeugen beim Leichtathletik-Meeting.

Die beiden Uerdinger überzeugen beim Leichtathletik-Meeting.
Owen Day und Kira von Ehren beim Rennen in Oedt.

Owen Day und Kira von Ehren beim Rennen in Oedt.

Franke

Owen Day und Kira von Ehren beim Rennen in Oedt.

Krefeld. Mit Topleistungen überzeugten Kira von Ehren und Owen Day aus der Uerdinger Trainingsgruppe von Udo Gerhardt beim Leichtathletik-Meeting des TuS Oedt. Trotz kühler Temperaturen fanden sich am Mittwoch 200 Leichtathleten aus der westdeutschen Region in der Niers-Kampfbahn ein.

Zuerst spulte der 18-jährige Owen Day beim 800-Meter-Lauf sein sehenswert Tempo in 1:55,71 Minuten herunter und unterbot die U 20-DM-Norm (1:56,50 Minuten). An der Jugend-DM darf er als Kanadier aber nicht teilnehmen, da der Deutsche Leichtathletik Verband seit Jahresbeginn auch Kinder und Jugendliche, die wie Owen Day, seit vielen Jahren in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt haben, von der DM-Teilnahme ausschließt.

Owen stellte sich zudem als Tempomacher für seine Trainingskollegin Kira von Ehren im 5000-Meter-Lauf zur Verfügung, begleitete sie zur Steigerung um fast eine halbe Minute auf 16:51,72 Minuten, womit sie die DM-Norm für Erfurt um 26 Sekunden unterbot. Als dann in den Bestenlisten nachgeschaut wurde, stellte man fest, dass nur drei deutsche Studentinnen in den USA bisher schneller gelaufen sind, und Kira von Ehren in Oedt bei weitem das bisher schnellste Rennen auf deutschem Boden geliefert hatte. Die 21-jährige Elektro-Technik-Studentin sagt zu ihrem Erfolg: „Cool, das ging richtig gut heute“. Trainer Gerhardt glaubt, dass sie noch zehn Sekunden schneller sein kann.

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