Krefeld/Norderney. Fährt er oder fährt er nicht? Diese Frage bestimmte die Nachrichtenlage am Montag um den neuen KFC-Star Ailton. Wegen seiner Handverletzung herrschte lange Zeit Ungewissheit, ob der Kugelblitz ins Trainingslager nach Norderney reisen kann. Dann sprach KFC-Boss Lakis am Abend ein Machtwort: Ailton wird mit ihm an die Nordsee reisen - wahrscheinlich am Dienstag.

Und das trotz der Schwere der Verletzung, die sich als schlimmer herausgestellt hat als bislang angenommen. Dr. Michael Fell, Spezialist im Krefelder Klinikum, diagnostizierte am Montag, dass auch Nerven und Sehnen an Ailtons Hand in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Der Arzt erteilte ein Trainingsverbot, Ailton darf auch an keinen Laufeinheiten teilnehmen. 

Der Brasilianer soll aber trotzdem auf die Insel reisen, um die Mannschaft kennenzulernen. Nach Angaben des Vereins könne er auch dort sein Rehaprogramm für die Hand durchziehen. Außerdem könnte es für den Klub auch interessant sein, den neuen Star den zahlreichen Medienvertretern auf Norderney zu präsentieren.

Der WDR strahlte am Montagabend ein Interview mit Ailton aus. Darin erklärte er, dass die Verletzung bei einem "dummen Unfall" passiert ist. Er habe bei einer Diskussion mit seiner Frau vor Wut "gegen eine Scheibe geschlagen".

Ailton trägt eine Schiene an der verletzten Hand. An Fußball ist erstmal nicht zu denken. Im WDR war von einem dreiwöchigen Trainingsverbot. Damit dürfte auch sein geplantes Debüt gegen Wülfrath am 10.Februar gefährdet sein. Schließlich kann sich der Kugelblitz nicht richtig fit machen.

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