Das 0:1 gegen den 1. FC Wülfrath ist zugleich die erste Heimniederlage.

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Saban Ferati (l.) schlägt eine Flanke. Ein Wülfrather versucht den Uerdinger zu behindern.

Saban Ferati (l.) schlägt eine Flanke. Ein Wülfrather versucht den Uerdinger zu behindern.

Bischof

Saban Ferati (l.) schlägt eine Flanke. Ein Wülfrather versucht den Uerdinger zu behindern.

Krefeld. Der KFC Uerdingen ist in der Fußball-Niederrheinliga gestrauchelt. Gegen den Verfolger 1. FC Wülfrath verlor das Team von Peter Wongrowitz mit 0:1.

Defensiv-Ästheten und Taktik-Fanatiker hatten ihre helle Freude. In 90 Minuten bewies der Gast, dass harte Arbeit und ein wenig Glück manchmal ausreichen, drei Punkte zu gewinnen.

30 Minuten schnürte der KFC den Gegner in dessen Hälfte ein. Albayrak und Tekkan hatten die besten Chancen für die Uerdinger, die es meist über die Flügel versuchten. Doch dann setzte Wülfrath zwei Nadelstiche: Zunächst war es ein schnell ausgeführter Freistoß, der die erste gute Möglichkeit für den 1. FC bedeutete (31.). Dann traf Daniel Stolzenberg zum 0:1.

Hohe Flanken in den Wülfrather Strafraum bringen keine Gefahr

Die Bemühungen der Gastgeber endeten fast immer an einem Kopf der Wülfrather Torverhinderungswerkstatt. Wenn es nicht Ecken oder Freistöße waren, kamen hohe Flanken in den Strafraum dazu.

Die beste Phase des KFC kurz nach dem Seitenwechsel hätte den Ausgleich bringen müssen. Doch entweder wurde der Ball von der Linie gekratzt oder Oliver Haßler war zur Stelle, wie bei Jonas Kremers Schuss nach einer Stunde. Als Jochen Höfler, nachdem Wülfrath den wohl einzigen Fehler in der Defensive gemacht hatte, frei vor Haßler stand, schien der Bann gebrochen.

KFC Uerdingen: Weichelt - Pinske (88. Njambe), Baum, Yavuz, Höfler, Hoffmann, Isiklar (62. Cosgun), Bendovskyi, Albayrak, Tekkan, Ferati (59. Kremer)

Zuschauer: 2.098

Tore: 0:1 (36.) Stolzenberg,

Gelbe Karten: Hoffmann, Bendovskyi / -

Doch sein flacher Schuss aus sieben Metern strich links am Kasten vorbei. Auch mit vier Angreifern hatten die Gastgeber gegen Ende der Partie keine nennenswerte Chance, denn in den Kopfballduellen blieben die Gäste stets Sieger. Peter Wongrowitz kritisierte: „Wir sind nicht zu den Bällen gegangen.“

Der Uerdinger Coach konnte sonst nicht viel bemängeln: „Wir haben 90 Minuten auf ein Tor gespielt und viel investiert.“ Der Einsatz habe gestimmt. Und nachdem Wülfraths Coach Frank Kurth in seinem Resümee dem Fußballgott gehuldigt hatte, konnte Peter Wongrowitz die Niederlage für sein Team in einfachen Worten zusammen fassen: „Manchmal ist Fußball so.“

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