Patrick Ellguth wechselte im Sommer dieses Jahres nach Krefeld. Als „Sechser“ übernimmt er wichtige Aufgaben im System.

Oberliga
Patrick Ellguth wechselte im Sommer von Arminia Bielefeld zum KFC Uerdingen. Vater Andreas war Profi bei der Arminia und dem FC Homburg.

Patrick Ellguth wechselte im Sommer von Arminia Bielefeld zum KFC Uerdingen. Vater Andreas war Profi bei der Arminia und dem FC Homburg.

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Patrick Ellguth wechselte im Sommer von Arminia Bielefeld zum KFC Uerdingen. Vater Andreas war Profi bei der Arminia und dem FC Homburg.

Krefeld. Patrick Ellguth ist eine Schlüsselfigur des Erfolges des KFC Uerdingen. Trotzdem bekommt der Spieler, aufgrund seiner Position, nur selten die Anerkennung, die er verdient hätte.

Was der defensive Mittelfeldspieler für die Mannschaft leistet, wird vielen erst dann auffallen, wenn er einmal fehlt. Als „Sechser“ vor der Abwehr ist er das Bindeglied zwischen Verteidigung und Offensivabteilung. „Patrick Ellguth ist der Zement zwischen den Steinen“, sagt KFC-Trainer Eric van der Luer über die Rolle des 22-Jährigen.

„Ohne Patrick hätten wir riesige Probleme, beispielsweise könnte Issa Issa in der Offensive nicht so erfolgreich spielen wie derzeit.“

Das Torverhältnis von 52:12 zeigt, wie gut das System funktioniert

Ellguths Aufgabe ist es, den Spielern im offensiven Mittelfeld den Rücken freizuhalten und Löcher zu stopfen. Dadurch sorgt er aber auch dafür, dass die Viererkette weniger Arbeit bekommt.

Das Torverhältnis von 52:12 Toren zeigt, wie gut dies momentan funktioniert. Von den zwölf Gegentoren fielen zudem fünf Treffer nach Standardsituationen, lediglich sieben aus dem Spiel heraus. „Patrick spielt im Moment enorm gut und zeigt auch fußballerische Qualitäten. So wie er sich bisher entwickelt hat, ist er ein sehr wichtiger Spieler für uns“, sagt van der Luer.

Geburtsdatum: 9. März 1990

Geburtsort: Neunkirchen an der Saar

Position: Defensives Mittelfeld

Aktueller Klub: KFC Uerdingen

Bisherige Vereine: Arminia Bielefeld

Obwohl Ellguth alles andere als unfair agiert, bekommt er dennoch von allen KFC-Spielern die meisten Gelben Karten. Oft handelt es sich jedoch um taktische Fouls. „Ab und zu haue ich aber auch mal körperbetonter dazwischen“, sagt der Mittelfeldspieler.

Dass Patrick Ellguth überhaupt Fußball spielt, daran hat Vater Andreas großen Anteil. Der war Fußballprofi, spielte 43 Mal für Arminia Bielefeld und für den FC Homburg in der Bundesliga.

Hinzu kamen 157 Einsätze in der 2. Bundesliga. „Wenn der Papa zu Hause Fußball gespielt hat, und man das von klein auf mitbekommt, dann will man natürlich mitkicken. Da war es ziemlich klar, dass es für mich auch in diese Richtung gehen würde“, erinnert sich Patrick Ellguth.

In der Jugend spielte er meist Innenverteidiger, erst in der U 19 von Arminia Bielefeld rückte er ins defensive Mittelfeld. Bevor er dann Sommer diesen Jahres zum KFC wechselte, spielte er für die zweite Mannschaft von Arminia Bielefeld.

Doch in Bielefeld bot sich für ihn nicht mehr die Perspektive, die er sich gewünscht hatte. Deshalb ließ er sich schnell vom Angebot aus Uerdingen überzeugen und wechselte zum KFC. Für Patrick Ellguth eine gute Entscheidung: „Hier fühle ich mich auf, aber auch neben dem Platz sehr wohl.“

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