Lucas Musculus empfiehlt sich beim 5:0-Pokalsieg gegen Giesenkirchen mit zwei Toren. Was passiert jetzt mit dem erneut nicht berücksichtigten Achenbach?

KFC - VfL Giesenkirchen
Lucas Musculus trifft zum 2:0 gegen Giesenkirchen – auf Vorarbeit von Johannes Dörfler.

Lucas Musculus trifft zum 2:0 gegen Giesenkirchen – auf Vorarbeit von Johannes Dörfler.

Jochmann, Dirk (dj)

Lucas Musculus trifft zum 2:0 gegen Giesenkirchen – auf Vorarbeit von Johannes Dörfler.

Krefeld. Der KFC Uerdingen hat die erste Runde im Niederrheinpokal souverän gemeistert. Gegen Bezirksligist DJK/VfL Giesenkirchen siegte der Regionalligist nach 90 Minuten mit 5:0 (2:0).

Uerdingens Trainer Michael Wiesinger hatte die Startelf auf fünf Positionen verändert im Vergleich zum Bonn-Spiel. Im Tor stand Robin Benz statt René Vollath. Im Mittelfeld bekam Pascale Talarski seine Chance. Leon Binder begann auf der für ihn ungewohnten Position als rechter Verteidiger. Johannes Dörfler spielte vor ihm als offensiver Rechtsaußen. Im Angriff durfte Lucas Musculus ran. Auf der Reservebank nahm Ersatztorwart Tim Schneider Platz, nicht aber Maurice Schumacher. Erneut nicht im Kader war auch Ex-Kapitän Timo Achenbach.

Bis zur 16. Minute hielten die Giesenkirchener den Angriffen der Uerdinger stand, dann aber kam Musculus bei einer Hereingabe von Oguzhan Kefkir als erster an den Ball – 1:0. Kurz zuvor hatte der 26-Jährige schon aus Abseitsposition getroffen. Musculus war es auch, der in der 35. Minute auf 2:0 stellte. Diesmal war Dörfler über rechts der Vorarbeiter.

Leon Binder – erstes Spiel und gleich ein Treffer

Ansonsten war Peter Dreßen, der mit 35 Jahren älteste Spieler auf dem Feld und Torwart des Bezirksligisten, seiner Aufgabe Herr. Der KFC spielte sich oft in den Strafraum oder bis an die Grenze vor, der letzte Pass aber fand keinen Abnehmer. Die Chance zum 1:1 hatte dagegen Fabian Hermens, der eine zu kurze Rückgabe Kai Schwertfegers nicht nutzen konnte. Die Mönchengladbacher hielten sich wacker.

Nach der Pause legte dann aber Leon Binder nach. Im Anschluss an eine Ecke setzte der Defensivmann, der sich auf der Außenbahn mühte, energisch im Strafraum nach und erzielte das 3:0. Dörfler zeigte seine schon aus der Vorsaison bekannte Spielfreude über rechts. Giesenkirchens Trainer Volker Hansen, dessen Mannschaft sich im zweiten Durchgang mehr und mehr im eigenen Strafraum versammelte, um den Vorstößen der Krefelder dort zu begegnen, konnte mit dem Spiel seiner Elf und dem Zwischenstand noch zufrieden sein.

Oguzhan Kefkir schnürt einen Doppelpack im Minutentakt

Benz – Binder, Erb, Dorda, Chessa – Schwertfeger (68. Pino Tellez) – Dörfler, Talarski, Krempicki (68. Takyi), Kefkir - Musculus (68. Endres)

Tore 1:0 (16.) Musculus, 2:0 (35.) Musculus, 3:0 (51.) Binder, 4:0 (68.) Keflkir, 5:0 (69.) Kefkir

Zuschauer 765

Musculus traf mit dem Außenrist noch einmal die Latte, dann wurde er durch Joshua Endes ersetzt. Später erntete auch der eingewechselte Charles Takyi mit einer Finte und Rechtschuss an den Pfosten Applaus. Eine abgefälschte Hereingabe Oguzhan Kefkirs landete dafür zum 4:0 (68.) im Netz. Kurz danach bediente Dörfler auch Kefkir zum 5:0 (69.). Talarski verpasste nach schöner Kombination das 6:0. Und Peter Dreßen entschärfte noch einen Schuss von Charles Takyi.

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