Düsseldorfer reisen zum Gastspiel des KFC Uerdingen nach Langenfeld an.

Langenfeld. "Wir hatten zwar mit Ärger gerechnet, weil die Uerdinger Anhänger als Problemfans bekannt sind. Aber dass die Ausschreitungen derart eskalieren würden, war nicht abzusehen", sagte am Sonntag Hauptkommissar Axel Bammersberger von der Kreispolizeibehörde Mettmann.

Rund 500 Zuschauer waren ins Langenfelder Jahnstadion gekommen, um das Fußballspiel in der Niederrheinliga zwischen dem SF Baumberg und dem KFC Uerdingen (2:2) zu verfolgen. Darunter gesellten sich allerdings auch zahlreiche "Fans" von Fortuna Düsseldorf, die seit jeher eine tiefe Feindschaft mit den Uerdingern verbindet. "Sie nutzten die Gelegenheit, dass der KFC eine Partie quasi vor ihrer Haustüre hatte", so Bammesberger.

Gegen 16.30 Uhr war aus den anfänglichen Rangeleien eine Massenschlägerei geworden, die sich vom Stadion bis auf die Jahnstraße zog. "Wir mussten zwei Bereitschaftszüge zur Verstärkung anfordern", erklärte Bammesberger.

Insgesamt war die Polizei mit 32Streifenwagen und 120 Beamten vor Ort. Sie nahmen am Ende 21 Randalierer fest. Ein Polizist und ein "Fan" wurden verletzt.

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