Der Sportchef des Niederrheinligisten ist mit dem Auftreten der Mannschaft sehr zufrieden. Mittwoch geht es zu Viktoria Goch.

Überwiegend strahlende Gesichter gibt es derzeit beim KFC – auch auf der Ersatzbank.
Überwiegend strahlende Gesichter gibt es derzeit beim KFC – auch auf der Ersatzbank.

Überwiegend strahlende Gesichter gibt es derzeit beim KFC – auch auf der Ersatzbank.

Andreas Bischof

Überwiegend strahlende Gesichter gibt es derzeit beim KFC – auch auf der Ersatzbank.

Krefeld. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel lautet eine populäre Binsenweisheit im Sport. Diesmal liegen zwischen dem jüngsten Sieg in Ratingen am vergangenen Sonntag (3:2) und dem Auftritt in Goch nur drei Tage: "Englische Woche" für den Fußball-Niederrheinligisten KFC Uerdingen.

Im Nachholspiel treten die Uerdinger bereits Mittwochabend (19 Uhr) bei Viktoria Goch an. Vielleicht ist das auch ganz gut so. Denn die Uerdinger haben offen- bar einen Lauf. Die Formkurve der Krefelder zeigt nicht nur wegen der zwei Siege in Folge deutlich nach oben.

"Mir imponiert, wie engagiert unsere Mannschaft neuerdings zu Werke geht. Wir spielen wie aus einem Guss und erarbeiten uns viele Chancen. Am Abschluss müssen wir allerdings noch feilen, damit wir in Zukunft solche Partien auch mal früher entscheiden", sagt KFC-Sportchef Wolfgang Maes. Uerdingen hat erst einmal den Anschluss an das Mittelfeld der Liga geschafft, und das ist immerhin ein erfreulicher Ansatz.

Nur eine Mannschaft in der Liga hat alle 24 Spiele bestritten

Die Tabelle ist allerdings (noch) wenig aussagekräftig, da etliche Nachholbegegnungen ausstehen. Erst Ende April wird man die wahre Leistungsstärke der Teams ablesen können. Der KFC rangiert aktuell auf Rang zwölf und hat mit dem heutigen Spiel noch drei Nachholpartien. Goch hat zwar zwei Punkte mehr als die Uerdinger, jedoch auch noch drei Spiele Rückstand auf die Mannschaft von Uwe Weidemann, also insgesamt fünf Partien weniger als die Spielvereinigung Schonnebeck, die als einziges Team 24 Mal gespielt hat.

Wichtiger wird für den KFC Uerdingen aber heute sein, ob die Stürmer Gustav Policella und Regjep Banushi wieder dabei sein können, und ansonsten bleibt abzuwarten, ob der KFC seine Spielfreude angesichts der nächsten sieben Spiele im April konservieren kann. Das Lazarett darf nicht allzu groß werden, denn der Kader ist dünn besetzt.

Das Programm des KFC Uerdingen hat es im April wahrlich in sich. Am Mittwoch spielt der Niederrheinligist bei Viktoria Goch, danach gegen den Cronenberger SC (So, 5. April, 15 Uhr), beim SV Straelen II (Sa, 11. April, 15 Uhr), beim SC Kapellen-Erft (So., 19. April, 15 Uhr), gegen Tura Duisburg (Mi., 22. April, 20 Uhr), gegen Wuppertaler SV II (So., 26. April, 15 Uhr). Zwischen Straelen und Kapellen liegt noch das Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf (15. April, 19 Uhr).

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