KFC-Präsident Lakis lässt das Fußballjahr 2014 Revue passieren und formuliert Ziel bis Saisonende.

KFC-Präsident Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos. Fotot: Archiv
KFC-Präsident Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos. Fotot: Archiv

KFC-Präsident Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos. Fotot: Archiv

Bischof, Andreas (abi)

KFC-Präsident Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos. Fotot: Archiv

Krefeld. Der KFC Uerdingen hat das Fußballjahr 2014 mit 25 Punkten auf Rang elf in der Regionalliga abgeschlossen. Von diesem guten Ergebnis konnte man zu Beginn des Jahres nicht ausgehen. Im Gespräch mit der WZ lässt KFC-Präsident Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos ein ereignisreiches Jahr Revue passieren.

Herr Lakis, Wie sieht Ihr Wunschzettel für das Jahr 2015 aus?

Lakis: Rein sportlich betrachtet, können wir entspannter in die zweite Saisonhälfte gehen als im vergangenen Jahr. Wir haben die Lehren aus der Vorsaison gezogen und ich kann mit Ruhe ins neue Jahr blicken.

Sie sprechen die katastrophale Saison 2013/14 an. Wie fällt denn Ihr Fazit zum gesamten Fußballjahr 2014 aus?

Lakis: Es war ein turbulentes Jahr mit zwei vollkommen unterschiedlichen Jahreshälften. Die Rückrunde der letzten Saison kann man getrost als Katastrophe bezeichnen, die Spiele in dieser Saison verliefen überraschend gut.

Trotz der sportlichen Misere rettete sich die Mannschaft am Ende der Saison 2013/14 mit Glück – ein erlösender Moment für Sie?

Lakis: Ja, das war es. Und diese Stimmung in der Kneipe mit den Fans beim Tor von Fortuna Köln in 93. Minute sorgt heute noch bei mir für Gänsehaut. Das war ein Moment, für den man diesen Job macht.

Ausgehend von diesem Neustart wurde das Team runderneuert. Wem schreiben Sie diesen Erfolg zu?

Lakis: Heiner Essingholt, Murat Salar und ich haben uns nach der vergangenen Saison hingesetzt und knallhart die Fehler analysiert. Dann kam Uwe Fecht als neuer Co-Trainer hinzu und wir haben eine Mannschaft geformt, die jung, entwicklungsfähig und finanziell tragbar ist.

Sieben Spieler haben den Verein gerade verlassen. Warum dieser personelle Schnitt?

Lakis: Die große Zahl an Abgängen ist nicht alltäglich. Die Gründe liegen jedoch rein im Sportlichen. Wir haben offen mit den Spielern gesprochen und hätten sie gerne noch offiziell verabschiedet. Ich denke, dass wir im nächsten Jahr die Gelegenheit haben werden, das nachzuholen.

In den vergangenen vier Spielen holte die Mannschaft nur einen Punkt und schoss kein Tor. War der Akku leer?

Lakis: Ich denke, dass diese kleine Negativserie sicherlich auch etwas mit der großen Zahl verletzter Spieler zu tun hatte.

Welches Ziel geben Sie für die Rückrunde aus?

Lakis: Unser Saisonziel ist weiterhin ganz klar – so schnell wie möglich den Ligaerhalt perfekt zu machen, um dann zum frühesten Zeitpunkt für die neue Saison zu planen. Wenn wir die neun Punkte Vorsprung, die wir jetzt auf den ersten Abstiegsplatz haben, weiter halten könnten, wäre ich natürlich sehr zufrieden.

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