Der KFC Uerdingen verliert in Homberg mit 1:2 gegen Mainz. Linksaußen Oguzhan Kefkir erzielt den Anschlusstreffer gegen den Bundesligisten.

KFC Uerdingen verliert in Homberg 1:2 gegen Mainz. Linksaußen Oguzhan Kefkir erzielt den Anschlusstreffer gegen den Bundesligisten.
Auch der Neue beim KFC, Kevin Großkreutz (r.), konnte es beim Spiel gegen den Bundesligisten FSV Mainz – hier mit Levin Öztunali (Mitte) und Alexandru Maxim (l.) in Homberg nicht richten: Der Drittligist verliert knapp mit 1:2.

Auch der Neue beim KFC, Kevin Großkreutz (r.), konnte es beim Spiel gegen den Bundesligisten FSV Mainz – hier mit Levin Öztunali (Mitte) und Alexandru Maxim (l.) in Homberg nicht richten: Der Drittligist verliert knapp mit 1:2.

samla

Auch der Neue beim KFC, Kevin Großkreutz (r.), konnte es beim Spiel gegen den Bundesligisten FSV Mainz – hier mit Levin Öztunali (Mitte) und Alexandru Maxim (l.) in Homberg nicht richten: Der Drittligist verliert knapp mit 1:2.

Homberg. Drittligist KFC Uerdingen hat sein Testspiel gegen den Bundesligisten FSV Mainz mit 1:2 in Homberg verloren. Die Krefelder kamen im zweiten Durchgang dem Ausgleich noch nahe. Insgesamt aber geht das Ergebnis in Ordnung. Die Gegentreffer fielen nach Standardsituationen. Nach dem Spiel machte Oguzhan Kefkir seiner Freundin noch einen Heiratsantrag auf dem Spielfeld. Sie nahm dankend an. Was für ein schöner Abschluss – trotz der Niederlage.

Trainer Stefan Krämer schickte im ersten Durchgang eine Elf aufs Spielfeld, die in weiten Teilen auch schon eine ernsthafte Variante für das erste Meisterschaftsspiel gegen Unterhaching sein könnte. Linksverteidiger Christian Dorda fehlte in der Startelf. Für ihn begann Dennis Chessa. Dafür aber bekamen die Neuen wie Kevin Großkreutz, Stefan Aigner, Manuel Konrad und Dennis Daube die Chance, zu spielen.

Krämer stellte Florian Rüter auf rechts, Aigner zentraler hinter die Spitze Maximilian Beister. Die Uerdinger, mit den Versuchen schneller Kombinationen, blieben in der ersten halben Stunde genauso an der gegnerischen Abwehr hängen wie auch die Mainzer, die mehr Ballbesitz für sich beanspruchten – ohne aber den nötigen Ertrag. Die beste Kopfballchance vergab der hochgewachsene Aaron Seydel, was FSV-Trainer Sandro Schwarz zu einem „der muss doch drin sein“-Schrei veranlasste.

Wenige Momente später war es geschehen. Ein Foul – und der Schiedsrichter Guido Winkmann verhängte einen Elfmeter: Levin Öztunali traf zum 1:0 für die Mainzer. Kurze Zeit später ließ KFC-Torwart René Vollath einen Freistoß Alexandru Maxims prallen, Pablo de Blasis staubte ab zum 2:0. Die Uerdinger Offensiven um Aigner, Großkreutz und Beister blieben im ersten Durchgang ohne Akzente.

Zur Halbzeit wechselte Trainer Krämer bis auf René Vollath komplett durch. Interessant: wie schon in Bonn probierte der KFC-Trainer Kai Schwertfeger als Innenverteidiger aus. Mit Erfolg. Christian Dorda steckte den Ball durch zwei Mainzer zu Oguzhan Kefkir, der Linksaußen dribbelte drei Meter in den Strafraum und zog trocken mit Links ab in die rechte untere Eck. Mainz’ Schlussmann Florian Müller strecke sich vergeblich. Die erste vollendete Aktion der Krefelder.

Die große Chance zum Ausgleich vergaben die Uerdinger nach guter Vorarbeit Connor Krempickis. Sie vertändelten den Ball im Strafraum.

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