Am Samstag kommt Konkurrent Velbert in die Grotenburg.

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Seine Akzente sind erwünscht: Ersan Tekkan (r.) und der KFC müssen sich gegen Velbert spielerisch steigern.

Seine Akzente sind erwünscht: Ersan Tekkan (r.) und der KFC müssen sich gegen Velbert spielerisch steigern.

Andreas Bischof

Seine Akzente sind erwünscht: Ersan Tekkan (r.) und der KFC müssen sich gegen Velbert spielerisch steigern.

Krefeld. Nach dem 1:0-Pflichtsieg des KFC Uerdingen gegen Westfalia Herne zeigte sich Trainer Jörg Jung genügsam. Das Ziel, erstmals seit dem 2:1-Sieg Ende Oktober in Dornberg mal wieder einen Dreier in der Fußball-NRW-Liga einzufahren, hatte seine ersatzgeschwächte Mannschaft am Mittwochabend problemlos erreicht. Über 90 Minuten war der KFC die spielbestimmende Mannschaft. Ob der spielerische Auftritt gegen das harmloseste Team der Liga (mehr Platzverweise als eigene Treffer) allerdings als Bewerbungsvideo für die drei direkten Aufstiegsplätze taugt, ist fraglich.

Zu destruktiv präsentierten sich die Gäste. Der KFC holte das Ergebnis, das er brauchte – mehr nicht. „Wir haben sehr engagiert gespielt, doch hat die Kaltschnäuzigkeit etwas gefehlt. Es geht aber auch darum, die drei Punkte einzufahren. Es zählt auch mal nur das nackte Ergebnis“, so Jung zu den Bemühungen seines Teams, den elfköpfigen Verteidigungsring der Herner zu knacken.

Der 46-Jährige sieht seine Mannschaft in dieser Hinsicht noch in einem Lernprozess. „Wichtig sind für uns die drei Punkte. Wenn es sein muss, muss man solche Spiele auch mal verwalten und nicht gegen Ende des Spiels in dumme Konter laufen, nur um noch ein zweites Tor zu machen“, sagt Jung.

Der wahre Leistungsstand wird wohl schon Samstagabend erkennbar sein. Dann kommt in der SSVg. Velbert ein Konkurrent in die Grotenburg (18 Uhr), der sich nach einer Schwächephase wieder zu einer echten Hausnummer im Aufstiegsrennen gemausert, aber nach der Winterpause noch nicht geglänzt hat. Gegen Erndtebrück (16./2:2) und Schlusslicht Ahlen (2:1) tat sich die Elf schwer. Für beide Teams wird die Partie daher eine Standortbestimmung.

Die KFC-Deckung sollte vor allem die Velberter Janas, Nigbur und Ex-Profi Kaya (je sieben Tore) im Blick haben. Diesen Luxus hat der KFC nicht. Der einzige Paradestürmer Jochen Höfler setzt weiter aus, hat aber immerhin mit dem Lauftraining begonnen. Hasan Ugur muss wegen einer Rippenprellung zuschauen.

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