Uerdingens Coach spricht über die Vorbereitung und den Saisonauftakt.

KFC-Trainer Eric van der Luer zeigt, wo's lang geht.
KFC-Trainer Eric van der Luer zeigt, wo's lang geht.

KFC-Trainer Eric van der Luer zeigt, wo's lang geht.

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KFC-Trainer Eric van der Luer zeigt, wo's lang geht.

Krefeld. Der KFC Uerdingen hat gestern sein fünftägiges Trainingslager im niedersächsischen Bad Pyrmont beendet und feiert am heutigen Samstag ab 10 Uhr rund um die Grotenburg die große Saisoneröffnung mit dem Testspiel gegen den niederländischen Zweitligisten FC Eindhoven. KFC-Trainer Eric van der Luer spricht im Interview mit der WZ über die Vorbereitung, Personalentscheidungen, die letzte Trainingswoche und das Spiel bei Fortuna Köln, das live im Fernsehen übertragen wird.

Herr van der Luer, mehr als fünf Wochen Vorbereitung inklusive Trainingslager liegen hinter dem Team. Wie weit ist Ihre Mannschaft eine Woche vor dem Regionalliga-Start?

Eric van der Luer: Ich bin von der Qualität meiner Mannschaft überzeugt. Wir haben im Trainingslager gut gearbeitet. Auf die gesamte Saison gesehen fordere ich von einigen Spielern aber, noch mehr aus sich herauszuholen.

Wie zufrieden waren Sie mit den Testspielen?

van der Luer: Wir haben im Spiel gegen die Go Ahead Eagles gesehen, dass wir im ersten Durchgang Vorgaben nicht umgesetzt haben. Das haben wir in der Pause angesprochen und in der zweiten Hälfte abgestellt. Die ersten 45 Minuten haben wir 0:2 verloren, die zweiten 1:0 gewonnen – gegen einen niederländischen Erstligisten ist das nicht schlecht.

Der KFC Uerdingen feiert am heutigen Samstag seine Saisoneröffnung. Um 10 Uhr startet der Tag mit einem Fußball-Fanturnier auf dem Kunstrasen an der Grotenburg. Ab 13.15 Uhr wird es eine Autogrammstunde mit der Mannschaft geben, bevor um 15.30 Uhr der Anstoß zum Testspiel gegen den FC Eindhoven erfolgt. Im Anschluss daran wird der neue Kader ausführlich präsentiert.

Was genau haben Sie Ihren Spielern in der Pause gesagt?

van der Luer: Ganz einfach, dass Drecksarbeit dazu gehört.

Im Test gegen den Landesligaaufsteiger Bad Pyrmont kam dann die zweite Garde zum Zug. Hat sich jemand von diesen Spielern aufgedrängt?

van der Luer: Ich sehe es nicht so, dass wir eine A- und eine B-Elf haben. Diesen Vergleich gibt es nur, wenn der Unterschied zwischen erster und zweiter Mannschaft relativ groß ist. Das ist bei uns nicht der Fall. Wir haben bei uns 13, 14, 15 Spieler, die ich bedenkenlos austauschen kann.

Wird es im Hinblick auf die neue Saison trotzdem noch personelle Veränderungen geben?

van der Luer: Wir werden noch Gespräche mit einzelnen Spielern führen. Ehrlich gesagt habe ich auf diese Gespräche wenig Lust.

Das heißt, es werden noch Spieler gehen?

van der Luer: Wir müssen bei einzelnen Spielern die Entwicklung beobachten und werden dann entscheiden, ob uns noch wer verlässt.

Wird es auf der anderen Seite noch Zugänge geben?

van der Luer: Die Regeln erlauben uns, noch bis zum 31. August Spieler mit einem laufenden Vertrag von einem anderen Klub zu verpflichten, bis zum 31. Januar dürfen wir vertragslose Akteure holen. Derzeit hat unser Präsident aber Stacheldraht um sein Portemonnaie gelegt (lacht). Wir können uns glücklich schätzen, dass Herr Lakis sein privates Vermögen zur Verfügung stellt und dürfen ihn nicht rupfen wie ein Huhn.

Am 13. August wird das Auswärtsspiel des 3. Spieltags bei Fortuna Köln live bei Sport1 im Fernsehen übertragen. Was bedeutet das für die Wertschätzung des Vereins?

van der Luer: Generell hab ich es lieber, wenn die Fans ins Stadion kommen, denn ein Stadionerlebnis ist einfach etwas Wunderbares. Zudem war das letzte Livespiel des KFC wohl die 0:4-Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching (Saison 96/97 Anm. d. Red.) und damit kein gutes Omen. Trotzdem ist es natürlich überragend, dass wir im Fernsehen gezeigt werden. Letzte Saison mussten wir noch auf irgendwelchen Dorfplätzen spielen, jetzt wird ein Spiel von uns live im Fernsehen übertragen.

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