Fünf neue Spieler hat der KFC verpflichtet. Aber gegen Schalke II am Samstag fällt gut ein halbes Dutzend Spieler aus.

Regionalliga
KFC-Trainer Eric van der Luer (M.) mit den fünf Zugängen: (v.l.) Ahmed Ammi, Burak Kaplan, Kofi Yeboah Schulz, Deniz Sevinc und Hamza Cakir.

KFC-Trainer Eric van der Luer (M.) mit den fünf Zugängen: (v.l.) Ahmed Ammi, Burak Kaplan, Kofi Yeboah Schulz, Deniz Sevinc und Hamza Cakir.

samla

KFC-Trainer Eric van der Luer (M.) mit den fünf Zugängen: (v.l.) Ahmed Ammi, Burak Kaplan, Kofi Yeboah Schulz, Deniz Sevinc und Hamza Cakir.

Krefeld. Eigentlich lässt Trainer Eric van der Luer nichts so schnell nachdenklich werden. Doch das enttäuschende 2:2-Remis gegen Ligaschlusslicht SSVg. Velbert hat den Trainer des KFC Uerdingen ins grübeln gebracht. „Ich hatte eine schlaflose Nacht nach dem späten Ausgleich“, sagt van der Luer. „Mich hat es sehr geärgert, dass wir nach einer 2:0-Führung das Spiel noch aus der Hand gegeben haben.“ Doch zum hadern mit der eigenen Leistung bleibt keine Zeit. Bereits am Samstag steht das Regionalliga-Spiel beim FC Schalke 04 II auf dem Programm (13 Uhr, Mondpalast-Arena in Herne).

Die Schalker Mannschaft hat sich gegenüber dem Hinspiel verändert

Für den KFC zählt im Abstiegskampf jeder Punkt. „Wir müssen dafür sorgen, dass wir in Gelsenkirchen ein vernünftiges Ergebnis holen“, gibt van der Luer die Marschrichtung für die Partie bei den „Knappen“ vor. Dabei werden die Blau-Roten gegenüber dem Hinspiel auf eine personell gesehen stark veränderte Schalker Mannschaft treffen. Damals ging die Partie äußerst unglücklich – auch aufgrund einer zweifelhaften Roten Karte gegen KFC-Stürmer Moses Lamidi – mit 0:2 verloren. „Das hat uns noch lange nachgehangen“, gibt van der Luer zu.

Bei den Krefeldern hat sich die personelle Situation eher verschlechtert – und das, obwohl unter der Woche mit Burak Kaplan und Hamza Cakir die Zugänge vier und fünf perfekt gemacht wurden. „Burak Kaplan ist noch nicht spielberechtigt und Hamza Cakir ist noch kein Kandidat für die Startelf“, sagt van der Luer. Auch Deniz Sevinc ist noch nicht in der optimalen Verfassung für einen Startelf-Einsatz. „Hinzu kommt, dass Emrah Uzun im Spiel gegen Velbert einen Tritt auf den Oberschenkel bekommen hat“, so der KFC-Coach. Der Stürmer absolvierte gestern ebenso nur ein Lauftraining wie Musa Celik, der weiterhin an einem Bluterguss im Schienbein leidet. Bei Tim Rubink hat sich ein Teilanriss des Innenbandes im Knie bestätigt. Für den Rechtsverteidiger wird Neuzugang Ahmed Ammi beginnen. Auch der Einsatz von Ioannis Alexiou ist nach erst zwei Trainingstagen aufgrund lang anhaltender Rückenprobleme fraglich, genauso wie bei Marc-André Nimptsch (Trainingsrückstand) und Patrick Ellguth (Patellasehne). „Ich habe aber den Eindruck, dass das Duo Norman Jakubowski und Waldemar Schattner hinten ganz gut passt“, sagt van der Luer.

Zählt man die Langzeitverletzten El Houcine Bougdji und Andreas Korte sowie die gesperrten Meik Kuta und Güngör Kaya hinzu, stellt sich die Mannschaft für das schwere Gastspiel in Herne fast selber auf. Der KFC-Trainer dürfte vor dem zweiten Regionalliga-Spiel im Jahr 2014 nachdenklich bleiben.

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