KFC - VfB Hilden
Zweimaliger Torschütze Rankl.

Zweimaliger Torschütze Rankl.

Jochmann, Dirk (dj)

Zweimaliger Torschütze Rankl.

Krefeld. So mancher Anhänger der SSVg Velbert oder Spielvereinigung Schonnebeck wird sich in der Winterpause insgeheim Hoffnung gemacht haben, dass sie sich beim KFC Uerdingen in den langen Wochen der Vorbereitung irgendwie verzanken oder ihren Elan der Hinrunde zumindest ein wenig verlieren. Doch der Tabellenführer der Oberliga sendete gestern eine Botschaft, die wohl auch Eindruck auf die Verfolger machen wird: Der Aufstieg geht in diesem Jahr nur über uns. Das 4:0 gegen den Fünften VfB Hilden unterstrich die Vormachtstellung der Krefelder. Trainer André Pawlak sagte: „Wir haben ein beeindruckendes Zeichen gesetzt. Wir lassen nicht nach. Nun sind wir auch die beste Offensive der Liga. Das war intern auch ein kleines Ziel gewesen.“ Dass jedoch auch Torwart Maurice Schumacher zweimal in letzter Instanz beim Stande von 0:0 und 1:0 eingreifen musste, war natürlich dem 46-Jährigen nicht entgangen: „Schumacher war zweimal überragend.“

Pawlak: „Es tut mir leid, dass ich nur dreimal wechseln darf“

Wer es sich leisten kann, beim Stande von 4:0 in der 77. Minute mit Goris noch den besten Oberliga-Torjäger der Vorsaison aufs Feld zu schicken, oder gänzlich auf die Routine des ehemaligen Bundesliga-Profis Charles Takyi zu verzichten, dem muss es ziemlich gut gehen. Pawlaks Ausführung klang wie eine Entschuldigung an die, die nicht spielen durften: „Es tut mir leid, dass ich nur dreimal wechseln darf. Es sind Woche für Woche harte Entscheidungen.“

Danny Rankl erzielte seine Saisontreffer 14 und 15. Nach einer scharfen Hereingabe des Rückkehrers Sebastian Hirsch das 1:0, später per Kopf das 4:0 nach einem Freistoß. Hirsch war es auch, der als Tobor-Ersatz als Außenverteidiger zusammen mit Johannes Dörfler „viel Alarm“ (Pawlak) über die rechte Seite gemacht hatte. Links begann Zugang Oguzhan Kefkir. Kai Schwertfeger spielte im defensiven Mittelfeld, in der 70. Minute schloss er einen Angriff über die rechte Seite zum 3:0 ab. Doch schon nach dem 2:0 nach Pascale Talarskis Elfmeter nach einem Foul an Dörfler wirkten die Hildener geschlagen. Der KFC konnte es sich sogar leisten, zwischendurch das Tempo zu verlangsamen und dennoch weitgehend die Partie zu bestimmen. Der Konkurrenz wird diese Souveränität nicht gefallen haben.  

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