Der KFC-Vorsitzende reagiert harsch auf seine Kritiker.

Agissilaos Kourkoudialos alias Lakis ist gewappnet. Mag auch kommen was will – der Präsident lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Agissilaos Kourkoudialos alias Lakis ist gewappnet. Mag auch kommen was will – der Präsident lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Agissilaos Kourkoudialos alias Lakis ist gewappnet. Mag auch kommen was will – der Präsident lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Bischof

Agissilaos Kourkoudialos alias Lakis ist gewappnet. Mag auch kommen was will – der Präsident lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Krefeld. Gereizt hatte KFC-Boss Lakis auf die jüngsten Vorwürfe seiner Kritiker innerhalb des Uerdinger Klubs aus der Fußball-Niederrheinliga reagiert. Zuspruch bekam er in Folge dessen reichlich von den Fans. Das Handy des Vorsitzenden stand nicht mehr still. Die absolute Mehrheit der Anhänger hat kein Verständnis dafür, dass ein paar wenige Abweichler, darunter auch im Verwaltungsrat, offenbar versuchen, den Mäzen und Präsidenten zu stürzen.

Die Behauptungen sind grundlos und falsch

Vorwürfen wie mangelnde Zahlungsmoral, Unglaubwürdigkeit und ein viel zu aufgeblähter Etat schob Lakis nun einen Riegel vor. "Diese Behauptungen sind absolut grundlos und falsch. Die Altlasten aus den vergangenen Jahren tragen wir immer noch. Alles wird an meiner Person festgemacht", sagte Lakis.

Dass einige Kontra-Stimmen aus dem Verwaltungsrat kamen, schmeckte dem Vorsitzenden gar nicht. Er stellte sogar das Kontrollgremium in Frage. "Ich frage mich, was einige Herren im Rat damit bezwecken, eine Person, die für 40 Prozent des Etats aufkommt, so zu verleumden. Ich möchte mal wissen, ob diese Instanz in der sechsten Liga überhaupt angemessen ist, oder ob wir nicht mal das Aufgabengebiet des Gremiums überdenken sollten. Der Rat ist doch ein Relikt aus der Bundesliga-Zeit", sagte der Präsident wütend. Laut KFC-Satzung ist der Verwaltungsrat vorgeschrieben.

Einige Vorschläge der kleinen Opposition im Rat seien nahezu "absurd", so Lakis. So wurde beispielsweise eine Etatreduzierung auf etwa 150000 Euro gefordert. "Wir soll das gehen? Dann müssten wir den gesamten Trainerstab entlassen und Spieler verpflichten, die monatlich 300 Euro verdienen", sagte der Unternehmer. Der Präsident nannte eine Zahl in Höhe von 350000 bis 400000 Euro als realistisch für die kommende Spielzeit. Aber auch dann rechnet der KFC-Boss damit, etwaige finanzielle Lücken selbst schließen zu müssen.

"Die Eitelkeiten müssen ein Ende haben. Ich erwarte konstruktive Vorschläge vom Rat. Aber dieses momentane Verhalten ist nur rufschädigend für den Verein", sagte Lakis. Ein Rücktritt sei kein Thema. "Der Zuspruch der Fans spornt mich sogar noch mehr an."

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