Innenverteidiger des KFC Uerdingen im Gespräch.

Rico Weiler
Rico Weiler zum zugegebenen Handspiel: „So bin ich erzogen.“

Rico Weiler zum zugegebenen Handspiel: „So bin ich erzogen.“

Dirk Jochmann

Rico Weiler zum zugegebenen Handspiel: „So bin ich erzogen.“

Krefeld. Rico Weiler bekam nach dem 1:1-Remis gegen Alemannia Aachen wegen seines zugegebenen Handspieltores viel Zuspruch von allen Seiten. Die WZ sprach mit dem Abwehrspieler des KFC über die Szene des Spiels.

Herr Weiler, wie haben Sie die Szene rund um ihr Handtor erlebt?

Rico Weiler: Die Ecke kommt rein, ich werde geschubst und mache den Ball mit der Hand rein. Dann kam der Schiedsrichter zu mir und fragte mich, ob ich mit der Hand am Ball war, was ich bestätigt habe.

Wie schwer fiel Ihnen diese Entscheidung?

Weiler: Gar nicht schwer, da ich so erzogen wurde, in solchen Augenblicken sportlich damit umzugehen. Ich weiß jedoch nicht, ob auf der Gegenseite der Spieler von Aachen bei der Elfmeterszene gefragt wurde, ob es ein Foul war. Wenn dies der Fall gewesen sein sollte, würde ich von ihm erwarten, dass er ebenfalls wahrheitsgemäß antwortet. Aus meiner Sicht war es nämlich kein Foul.

Wie bewerten Sie das 1:1 ansonsten?

Weiler: Wir haben dahin zurückgefunden, was uns zu Beginn der Saison stark gemacht hat. Waren bissig im Zweikampf und haben niemals aufgegeben. Das müssen wir jetzt in den kommenden Spielen auch abrufen. hoss

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