Akteur mit Erfahrung von 200 Bundesliga-Spielen soll kommen.

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Der Präsident des KFC Uerdingen, Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos

Der Präsident des KFC Uerdingen, Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos

Dirk Jochmann

Der Präsident des KFC Uerdingen, Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos

Krefeld. Beim Fußball-NRW-Ligisten KFC Uerdingen laufen die Planungen für die Rückrunde auf Hochtouren. Nach den beiden Zugängen Orhan Özkaya und Hasan Ugur ist sich der Verein auch mit Lars Klitzsch (21) so gut wie einig. Der Innenverteidiger, der noch bei Alemannia Aachen II unter Vertrag steht, konnte im Probetraining und in den Testspielen überzeugen. Für den Angriff steht weiter Bekim Kastrati vom Wuppertaler SV auf dem Zettel. „Wir sind mit Kastrati immer noch im Gespräch. Da wird nun bald eine Entscheidung fallen“, sagt Vereinsboss Lakis. Zudem spricht er von der Verpflichtung eines erfahrenen Spielers: „Wir haben noch einen Kandidaten, der in Deutschland über 200 Bundesligaspiele absolviert hat. Der muss jetzt sehen, ob er aus seinem bisherigen Vertrag rauskommt.“ Namen nennt er nicht.

Möglicherweise reicht Platz 8 für die Regionalliga-Qualifikationsrunde

Für den KFC ging es beim Treffen des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV) in dieser Woche auch um die neue Saison. Vorgestellt wurden die Teilnahmebedingungen für die neue Regionalliga West. Diese nimmt ab August als eine von bundesweit fünf viertklassigen Ligen den Spielbetrieb auf.

Wie berichtet, steigen drei Mannschaften der NRW-Liga direkt auf, die Teams auf den Plätzen vier bis sieben spielen in einer Relegation, mit Hin- und Rückspiel, gegen die vier Meister der Verbandsligen die weiteren Aufsteiger aus. Da jedoch die zweite Mannschaft von Klubs, die in der 3. Liga spielen, nicht in die Regionalliga dürfen, könnte es für diesen Modus Ausnahmen geben.

In der NRW-Liga betrifft diese Regel aktuell Arminia Bielefeld II. Sollte der MSV Duisburg oder Alemannia Aachen aus der 2. Bundesliga absteigen, wäre ihren Zweitvertretungen ebenfalls der Aufstieg verwehrt. Dadurch könnte der Achtplatzierte (derzeit der KFC Uerdingen) noch in die Aufstiegsrelegation rutschen.

Thema war nicht nur die sportliche Qualifikation. Bis zum 15. März (15.30 Uhr) müssen die Vereine beim WFLV die Zulassung für die neue Regionalliga West beantragen. Das Verfahren wurde im Vergleich zum Vorjahr vereinfacht, beispielsweise entfällt die Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Vereine müssen lediglich eine Bankbürgschaft von voraussichtlich 15000 Euro hinterlegen.

Die Vereine müssen ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von 2500 Plätzen aufweisen – kein Problem für den Zuschauerkrösus der NRW-Liga, den KFC Uerdingen. Von den insgesamt 92 112 Zuschauern der NRW-Liga-Hinrunde einfielen 27 300 auf die Heimspiele des KFC.

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