Der neue Kapitän des KFC Uerdingen, Ersan Tekkan, spricht über die Stärken der Mannschaft und das tolle Umfeld.

Interview
KFC-Kapitän Ersan Tekkan ist NAchfolger von Erhan Albayrak.

KFC-Kapitän Ersan Tekkan ist NAchfolger von Erhan Albayrak.

A. Bischof

KFC-Kapitän Ersan Tekkan ist NAchfolger von Erhan Albayrak.

Krefeld. Er ist gebürtiger Bochumer, 26 Jahre alt und hat schon für Deutschland gespielt. In 21 Pflichtspielen erzielte er in den Jugendmannschaften des DFB zwölf Tore. Der Europameister von 1996 und spätere Trainer Dieter Eilts hatte einst über Ersan Tekkan gesagt: „Er hat ein Gespür für die Situation, dazu bringt er auch die entsprechenden technischen Fähigkeiten und die Spielübersicht mit.“

Über die Stationen VfL Bochum und Antalyaspor ist Tekkan im Dezember 2009 beim KFC Uerdingen gelandet. Seit dem Abschied von Erhan Albayrak ist der Deutsch-Türke neuer Kapitän des Fußball-NRW-Ligisten KFC Uerdingen. Die WZ sprach mit dem neuen Spielführer vor dem Saisonstart am Sonntag bei Westfalia Herne.

WZ: Wie fühlt sich die Verantwortung an, jetzt KFC-Kapitän zu sein?

Ersan Tekkan: Ich habe schon in meiner Jugend beim VfL Bochum und in der Nationalmannschaft stets die Binde getragen. Ich mache das liebend gerne. Es macht mich stolz. Dennoch ist es wichtig, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.

WZ: Was macht den KFC in diesen Tagen aus?

Tekkan: Bei uns hat jeder Spieler das Gefühl, gebraucht zu werden. Jeder weiß um seine Aufgaben innerhalb des Teams. Jeder weiß um seine Verantwortung. Das macht es fast etwas familiär. Dadurch entsteht der Zusammenhalt. Jeder Spieler hat Stärken und Schwächen. Wir versuchen, die Schwächen im Team zu kompensieren.

WZ: Wie siehst Du die Chancen auf den erneuten Aufstieg?

Tekkan: Ich habe volles Vertrauen in unsere Truppe. Wir können jeden Gegner schlagen, sind eingespielt und haben uns punktuell verstärkt. Wir sind eine echte Mannschaft, und das ist das A und O im Fußball. Auch unsere zweite Reihe ist besser, als es am vergangenen Sonntag den Anschein hatte (1:6-Niederlage gegen Landesligist SV Beckum, Anmerk. der Red.).

WZ: Wie weit kann der KFC kommen?

Tekkan: Der Verein mit seinem Umfeld und den Fans gehört in die Regionalliga oder Dritte Liga. Aber wir haben noch nichts geschafft. Erst wenn wir unsere Ziele erreicht haben, werde ich sagen können: Die Zeit beim KFC war mein Karrierehöhepunkt.

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