Am Dienstag hat der NRW-Ligist die Vorbereitung auf die Rückrunde aufgenommen. Ugur hat unterschrieben.

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Die Torhüter geben das Tempo an: Gestern endete die trainingsfrei Zeit beim KFC.

Die Torhüter geben das Tempo an: Gestern endete die trainingsfrei Zeit beim KFC.

Dirk Jochmann

Die Torhüter geben das Tempo an: Gestern endete die trainingsfrei Zeit beim KFC.

Krefeld. Es war der Startschuss ins neue Jahr. Ein Jahr, das aus sportlicher Sicht keinesfalls so verlaufen soll wie das alte endete. Der im Spätherbst gehörig aus der Bahn geratene KFC Uerdingen will es in der Rückrunde noch einmal wissen, den Kampf um die begehrten Plätze in der Fußball-NRW-Liga um den Aufstieg noch einmal aufnehmen.

Da die Negativserie zum Ende der Hinrunde auch im Kopf der Spieler ihre Spuren hinterlassen hat, hofft KFC-Trainer Jörg Jung nun auf die fünfwöchige Vorbereitung. Eine Zeit, in der der Coach die mentale Blockade lockern will, den Spielern die Angst nehmen will, um seine Kicker am 17. Februar wieder selbstbewusst auf die Mission zu schicken. Der KFC Uerdingen versucht den Neustart.

„Wir haben nun genug Zeit, um alle Räder wieder auf Null zu stellen und mal eine längere Zeit ohne Druck zu arbeiten“, sagte Jung beim Trainingsauftakt am Dienstag, wo er 23 Spieler begrüßte. Nur Verteidiger Franck Njambe, der mit Fieber im Bett lag, fehlte. Mit dabei waren auch Orhan Özkaya und Hasan Ugur, die den KFC in der Rückrunde verstärken sollen. Ugur hat seinen Vertrag bereits unterschrieben. Özkaya, schon von 2000 bis 2004 in Diensten des KFC, hat seinen Namen noch nicht unter den Kontrakt gesetzt.

„Wir haben nun genug Zeit, um alle Räder wieder auf Null zu stellen und mal eine längere Zeit ohne Druck zu arbeiten.“
Jörg Jung, KFC-Trainer

Jung setzt große Stücke in die beiden Routiniers, die Dienstag schon die ersten Einheiten an der Grotenburg absolvierten. „In Özkaya und Ugur haben wir zwei Typen, die Verantwortung übernehmen sollen. Wichtig ist, dass alle Spieler sich gegenseitig puschen“, sagte Jung, der deutlich machte, dass er beim Konkurrenzkampf auch auf die hinteren Kaderplätze setzen will.

Nicht mehr setzen wird die Sportliche Führung auf Angreifer Regjep Banushi und Innenverteidiger Michael Baum. Beide dürfen sich nun räumlich verändern, eine neue Herausforderung suchen, wie es branchenüblich heißt. Doch noch sind die Verträge nicht aufgelöst, sagte Team-Manager Heiner Essingholt.

Los geht die Testspielserie mit dem Gastspiel beim Wuppertaler SV am kommenden Dienstag. Am 22. Januar tritt der KFC um 11 Uhr bei Borussia Mönchengladbachs U 19 an. Nur zwei Tage später kommt Bayer Leverkusens U23 um 18 Uhr.

Falls Baum den Verein verlässt, ist die Position nach dem Abgang von Pinske mit nur vier gelernten Verteidigern unterbesetzt. „Ein Innenverteidiger würde uns noch gut tun“, sagte Jung daher. Der langzeitverletzte Monir Ibrahim, der als überehrgeizig gilt, soll nun behutsam wieder aufgebaut werden.

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