Der KFC Uerdingen buhlt um die Dienste des Belgiers. Vier Spieler verlassen den Klub.

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Gehört Olivier de Cock bald zum Kader der Uerdinger?

Gehört Olivier de Cock bald zum Kader der Uerdinger?

Wolff

Gehört Olivier de Cock bald zum Kader der Uerdinger?

Krefeld. Der Vorsitzende des Fußball-Niederrheinligisten KFC Uerdingen, Lakis, baut weiter an seinem Projekt Aufstieg. Gestern führte der Präsident mit dem ehemaligen belgischen Nationalspieler Olivier de Cock enge Verhandlungen. Der 34-jährige Verteidiger könnte schon bald der fünfte namhafte Zugang innerhalb weniger Wochen werden.

Der bekannteste Zukauf macht sich derweil wieder auf den langen Weg zurück nach Krefeld. Wenn der Flieger aus Brasilien via Lissabon keine Verspätung hat, wird Ailton am Samstag gegen 17.50 Uhr auf dem Frankfurter Rhein-Main-Flughafen landen. Lutz Spendig, Leiter der Geschäftsstelle des KFC Uerdingen, holt den 36-jährigen Fußball-Star höchstpersönlich ab. Von Frankfurt wird Ailton nach Krefeld chauffiert und in einem Hotel in der City die beiden kommenden Nächte verbringen. Am frühen Montagmorgen bricht der Tross des Fußball-Niederrheinligisten mit dem Brasilianer an Bord per Bus zum fünftägigen Trainingslager nach Norderney auf.

Maes: Ailton genießt eine Sonderstellung bei uns

Der Laktattest am Freitag im Uerdinger St. Josef-Hospital bleibt Ailton erspart. "Er genießt nun einmal eine Sonderstellung", sagt Cheftrainer Wolfgang Maes, "ein wenig Freiraum muss man einem Spieler wie Ailton einfach zugestehen." Beim Training auf der ostfriesischen Insel, wo momentan ähnliche Temperaturen herrschen wie am Niederrhein, wird Maes aber schon genau hinschauen: "Aber so wie ich Ailton einschätze, wird das keine große Probleme geben. Er ist nicht der Typ, der sich bewusst hängen lässt."

Die Verhandlungen, das für den 31. Januar angesetzte Nachholspiel beim 1. FC Viersen in die Grotenburg zu verlegen, sind gescheitert. Aus diesem Grund steht nun definitiv fest, dass das Pflichtspiel-Debüt von Ailton am Mittwochabend, 10. Februar, um 19.30 Uhr im Spiel gegen den 1.FC Wülfrath stattfinden wird. Eines ist klar: "Ailton wird sein erstes Spiel definitiv in der Grotenburg bestreiten. In Viersen wird er daher nicht im Kader sein", sagt Maes.

Laut Geschäftsstellenleiter Lutz Spendig erwartet der KFC rund 5000 Zuschauer beim ersten Auftritt des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs. Derweil steht fest, dass sich der Klub in der Winterpause von Nihat Kabayel, Simon Talarek und Uwe Sokolowski trennen wird. David Machnik (19) soll bis Saisonende ausgeliehen werden. Sollte noch ein weiterer Akteur zu den Krefeldern stoßen, dürfte noch ein Abgang vermeldet werden.

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