Sebastian Radtke und Gzim Rexhaj treffen beim Auswärtssieg in Straelen.

Krefeld. Vereinsboss Lakis war in Spendierlaune, als Verantwortliche und Fans des Fußball-Niederrheinligisten KFC Uerdingen den 2:0-Sieg ihrer Mannschaft beim SV Straelen in der dortigen Vereinsgaststätte begossen. Es war ein Erfolg, der letztlich auch durch die höhere Qualität im Uerdinger Kader entschieden wurde. Und es war ein Sieg, der die Moral der Uerdinger in den vergangenen drei Saisonspielen belohnte. Mit der Mini-Serie von drei Siegen in Folge kletterte der Klub auf den zweiten Platz. Den Abstand zum Spitzenreiter Ratingen hat die Elf von Trainer Wolfgang Maes auf zwei Zähler verkürzt. Bereits am Freitag kann der KFC im Heimspiel gegen Kellerkind SC West den Angriff auf die Spitze wagen und zumindest bis Sonntag den langersehnten Aufstiegsplatz erklimmen.

Angreifer Sebastian Radtke wäre beinahe zur tragischen Figur geworden, hätte er in seinem dritten Versuch Straelens Keeper Hauffe (64.) nicht überwunden. Bereits in der fünften Minute sowie in der 58. war Radtke dem Torjubel nahe, doch er scheiterte kläglich. Eigentlich hätte der KFC nach 20 Minuten klar führen müssen, denn auch Regjep Banushi verpasste das Tor nach Radtke-Vorlage knapp. In der Folge rettete KFC-Torwart Ronny Kockel allerdings auch in brenzligen Szenen gegen Pooth und Thönes.

Dann traf Radtke zum richtigen Zeitpunkt, als die Partie ausgeglichener verlief. Für Straelen war der Gegentreffer der Genickbruch, zudem schwächte sich der SVS mit einem Platzverweis (69.) selbst. Später traf der eingewechselte Slowene Gzim Rexhaj per Kopf nach Flanke Sokolowskis (78.) zur Entscheidung.

KFC-Chef Lakis bilanzierte: "Wir hatten uns vorgenommen, der Spitze nicht mehr lange hinterher zu rennen. Wir haben heute einen großen Schritt nach vorne gemacht." ale

SV Straelen - KFC Uerdingen 0:2

KFC: Kockel - Flock, Lekesiz (60. Sokolowski), Tennagels, Radtke (89. Maas), Edu, Gojtowski, Kegel, Hähner, Banushi (60. Rexhaj), Geiger

Tore: 0:1 (64.) Radtke, 0:2 (75.) Rexhaj

Gelbe Karten: Eyril, Ernst/ Edu, Geiger

Rote Karte: Hoffstadt (69./Straelen)

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