Der Ungar wird 80 und gründete mit seiner Frau Ina Bauer vor 40 Jahren den EVK.

Der Ungar wird 80 und gründete mit seiner Frau Ina Bauer vor 40 Jahren den EVK.
István Szenes am Ort des Eissports – der Rheinlandhalle. Archiv

István Szenes am Ort des Eissports – der Rheinlandhalle. Archiv

Andreas Bischof

István Szenes am Ort des Eissports – der Rheinlandhalle. Archiv

István Szenes, Mitgründer, langjähriger Trainer und ehemaliger Geschäftsführer des Eissportvereins Krefeld, wird heute 80.

Der Ungar wurde 1938 in Budapest geboren und war ein sehr erfolgreicher Eiskunstläufer. Dreimal war er ungarischer Meister (1953, 1954, 1955). Bei Europameisterschaften erzielte er Platz sechs (1955) und Rang acht (1956). 1955 nahm er an der Weltmeisterschaft teil, belegte Platz elf. Während des Ungarn-Aufstandes 1956 flüchtete er dann aus seiner Heimat nach Deutschland.

Viele Jahre agierte er als Solist bei internationalen Eisrevuen. In Amerika lernte er seine spätere Ehefrau, die berühmte Krefelderin Ina Bauer, kennen. 1968 heiratete das Paar, kehrte nach Deutschland zurück. 1978 hoben beide als Mitgründer den EVK aus der Taufe, den sie 30 Jahre lang als Trainer, Vorstand und Geschäftsführer leiteten. Zahlreiche Kinder und Jugendliche erlernten dort das Eiskunstlaufen, vielen von ihnen gelang der Sprung in die nationale Spitze. 2008 übergab István Szenes den Staffelstab an die nächste Generation. Regelmäßig besucht er das Training der Eiskunstläufer, die Eislaufschule, das Weihnachtsmärchen und auch den nach seiner Ehefrau benannten Ina-Bauer-Pokal.

Dieser wird am 3./4. Februar zum 39. Mal und im 40. Jubiläumsjahr des Eissport-Vereins Krefeld ausgerichtet. Fast 300 Eiskunstläufer gehen in der Rheinlandhalle aufs Eis.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer