Die 42-jährige Fitnessfachwirtin strebt bei den Titelkämpfen vom 2. bis 5. Februar in Inzell den Sieg an.

Die 42-jährige Fitnessfachwirtin strebt bei den Titelkämpfen vom 2. bis 5. Februar in Inzell den Sieg an.
Im Schnee sind die Siberian Huskies von Iris Mauderer (Foto) in ihrem Element.

Im Schnee sind die Siberian Huskies von Iris Mauderer (Foto) in ihrem Element.

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Im Schnee sind die Siberian Huskies von Iris Mauderer (Foto) in ihrem Element.

Krefeld. Die 42-jährige Krefelder Fitnessfachwirtin Iris Mauderer gehört seit 30 Jahren zur Weltspitze im Schlittenhundesport. Im Februar vergangenen Jahres gewann sie ihren 13. deutschen Meistertitel, den sie am 28./29. Januar in Todtmoos im südlichen Schwarzwald verteidigen will. Das nationale Rennen ist aber vor allem ein willkommenes Aufwärmprogramm für die nur wenige Tage später folgende Europameisterschaft.

Nach dem Gewinn der Vize-Europa- und Vize-Weltmeisterschaft startet sie vom 2. bis 5. Februar im bayrischen Inzell in den Chiemgauer Alpen, um den EM-Titel zu gewinnen. Dort trifft sie auf die besten 250 Schlittenhundegespanne aus 26 Nationen.

Scharfe Kurven und Bergabfahrten mit dem Quad

Dabei wartet auf die 42-jährige Krefelderin eine überwiegend männliche Konkurrenz. Sie sagt: „In unserem Sport starten Männer und Frauen gemeinsam. Natürlich ist die männliche Konkurrenz körperlich überlegen. Das muss ich mit dem Handling, der Ansprache meinen Huskies gegenüber und einer möglichst perfekten Schlittenfahrtechnik kompensieren.“

Mitte September, wenn die Temperaturen unter zehn Grad liegen, beginnt Iris Mauderer immer mit dem Training ihrer Siberian Huskies. Dann spannt sie die zwölf Vierbeiner vor ein Quad. Mauderer: „Jeder Hund zieht bis zum zehnfachen seines eigenen Körpergewichts, das durchschnittlich bei rund 25 Kilogramm liegt. Mit Hilfe meines Quads kann ich die nahezu drei Tonnen Zugkraft meines Schlittenhundeteams insbesondere vor scharfen Kurven und Bergabfahrten kontrollieren.“ Sie ergänzt: „Der Schlittenhundesport ist ein recht aufwendiges Hobby, das ich ohne meine Sponsoren gar nicht ausüben könnte.“

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