31:27-Sieg gegen Oppum war wichtig. Turnklub sucht Trainer.

Der Hülser Hauke Lindeke (l.) im Duell mit dem Oppumer Sven Woyt.
Der Hülser Hauke Lindeke (l.) im Duell mit dem Oppumer Sven Woyt.

Der Hülser Hauke Lindeke (l.) im Duell mit dem Oppumer Sven Woyt.

Verlässt nach acht Jahren den Turnklub Krefeld: Trainer Peter Oehlers

DJ, Bild 1 von 2

Der Hülser Hauke Lindeke (l.) im Duell mit dem Oppumer Sven Woyt.

Krefeld. Der Hülser SV hat sich im Abstiegskampf in der Handball-Verbandsliga ein wenig Luft verschafft. Hart umkämpft war der 31:27 (20:12)-Erfolg im Derby gegen den TV Oppum. Für die Oppumer wird die Situation am Tabellenende immer kritischer. Nach vier Niederlagen in Folge und nur elf Punkten fällt der TVO weiter zurück.

Aus einer sicheren Abwehr heraus bestimmten die Hülser in der ersten Hälfte klar das Spiel und führten durch Christian Bothe (10.) bereits mit 8:3. Die deutliche Pausenführung des HSV war hochverdient. Nach dem Seitenwechsel setzte eine völlig veränderte Oppumer Mannschaft zur Aufholjagd an, die angeführt von Sven Woyt zum 18:21 führte.

Doch Hüls erholte sich von Zeitstrafen und einer Roten Karte für Tobias Eickmanns nach einem unnötigen Foul an Sebastian Schroers und führte bereits 26:20 (46.). Oppum blieb am Drücker, bewies Moral und verkürzte zunächst durch Nils Wilke auf 25:26 und durch Schroers auf 26:27 (52.). Doch dann suchten die Gäste überhastet den Ausgleich, Hüls schaukelte mit viel Routine das Spiel nach Hause.

Trainer Peter Oehlers hört beim Turnklub am Saisonende auf

„Es gibt keinen Grund zu resignieren. Wir können weiter positiv nach vorn schauen. In der zweiten Hälfte haben wir die zuvor schlechten Spiele vergessen lassen“, sagte TVO-Coach Dirk Rauin. Pendant Jürgen Pannenbecker sagte: „Meine Mannschaft zeigt unerklärliche Schwächen. Wir werden sofort nervös, wenn es nicht läuft. Oppum hat uns mit großer Moral und einem starken Torwart Haas alles abverlangt.“

Landesligist Turnklub Krefeld ist ab sofort auf Trainersuche. Nach acht erfolgreichen Jahren, die verbunden waren mit dem Aufstieg in die Landesliga, beendet Peter Oehlers zum Saisonende sein Engagement. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber vielleicht ist es für die Mannschaft gut, einmal ein neues Gesicht zu sehen.

Manche Spieler hatten noch nie einen anderen Trainer als mich“, erklärt Oehlers. Trotz einiger Angebote will sich Oehlers nur noch auf die Nachwuchsförderung beim TV Jahn Bockum konzentrieren. Beim 25:21 (15:10)-Erfolg gegen den TV Erkelenz wurde erneut die Angriffsschwäche deutlich. Der KTK versiebte allein drei Siebenmeter.

Tabellenführer Treudeutsch Lank überrascht mit einer 27:29 (14:15)-Niederlage bei der HSG Mülheim, bleibt nach der zweiten Niederlage in Folge jedoch weiter an der Spitze.

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