Der Kapitän der Krefelder, die gegen Gummersbach einen 34:25-Erfolg feiern, fehlt nach Sehnenanriss für den Rest der Saison.

Der Kapitän der Krefelder, die gegen Gummersbach einen 34:25-Erfolg feiern, fehlt nach Sehnenanriss für den Rest der Saison.
Gerrit Kuhfuß erzielt fünf Tore und setzt den Schlusspunkt zum 34:25-Erfolg gegen Gummersbach.

Gerrit Kuhfuß erzielt fünf Tore und setzt den Schlusspunkt zum 34:25-Erfolg gegen Gummersbach.

Mark Mocnik

Gerrit Kuhfuß erzielt fünf Tore und setzt den Schlusspunkt zum 34:25-Erfolg gegen Gummersbach.

Krefeld. Die HSG Krefeld bringt in der 3. Handball-Bundesliga nach dem 34:25 (17:11)-Erfolg über die Bundesliga-Reserve des VfL Gummersbach die ramponierte Heimbilanz auf die positive Seite. Mit 13:11-Punkten ist die Königshofer Sporthalle aber längst keine uneinnehmbare Festung mehr. Die große Erleichterung über nun 24 Pluspunkte in der Drittligatabelle war bei Spielern wie Trainer Olaf Mast zudem deutlich zu spüren. Der Trainer sagt: „Mit den personellen Widrigkeiten muss ich zufrieden sein. Jetzt stehen die Spiele gegen die fünf besser platzierten Mannschaften über uns an. Mal sehen, ob wir da etwas holen können.“

Etliche Kabinettstückchen und Szenenapplaus

Vor dem Spiel beklagte Mast den Ausfall von fünf Spielern aus seinem ehemaligen Grundgerüst, die in dieser Spielzeit nicht mehr auflaufen. Neben Hannes Hombrink (Schambein) und Torhüter Philipp Ruch (Fuß) traf es jetzt Tim Gentges. Der HSG-Kapitän zog sich einen Sehnenanriss in der Schulter zu. Außerdem bleibt Stephan Pletz und Michael Heimansfeld aus Verletzungsgründen nur die Rolle des Zuschauers.

Da bei den Gästen im Vergleich zum Hinspiel ebenfalls etliche Spieler fehlten, hatten die Gastgeber leichtes Spiel. Vor allem in der zweiten Hälfte sorgten die Schwarz-Gelben mit etlichen Kabinettstückchen für Szenenapplaus. Unnachahmlich die Rückhand-Drehwurf-Pirouette von Kreisläufer Marcel Görden zum 26:18, ebenso sein Rückhandpass durch den halben Kreis auf Linksaußen Marc Pagalies zum 28:19.

Eine blitzschnelle Pass-Kombination von der rechten auf die ganz linke Angriffsseite schloss Pagalies kurz darauf zum 31:23 ab. Gerrit Kuhfuß krönte seine starke Abwehrleistung Sekunden vor dem Abpfiff mit einem sehenswerten Drehwurf zum 34:25-Endstand.

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