Der Handball-Drittligist überzeugt beim 24:18 über Aurich nur in der ersten Hälfte.

Der Handball-Drittligist überzeugt beim 24:18 über Aurich nur in der ersten Hälfte.
Die HSG Krefeld grüßt wieder von der Tabellenspitze.

Die HSG Krefeld grüßt wieder von der Tabellenspitze.

Die HSG Krefeld grüßt wieder von der Tabellenspitze.

Krefeld. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der HSG Krefeld und dem VfL Fredenbeck um die Tabellenführung in der 3. Handball-Bundesliga geht weiter. Nach dem 24:18 (14:7)-Arbeitssieg der Krefelder über den OHV Aurich und dem Fredenbecker 27:27-Remis gegen Minden II übernahm das Team von Trainer Olaf Mast bei Punktgleichheit wegen der besseren Tordifferenz wieder die Spitze. Die Meisterschaft würde am Saisonende bei Punktgleichheit jedoch über den direkten Vergleich beider Teams entschieden.

Aurich war für den neuen Spitzenreiter keine hohe Hürde. Bereits nach 13 Minuten erhöhte Kreisläufer Marcel Görden auf 8:3, wenig später auf 13:5 (26.). Beide Male überraschte er den Torwart und die faszinierten Fans mit zwei wuchtigen Rückwärtswürfen.

Die Krefelder zeigen im Angriff viel Stückwerk

Mit Phillip Ruch stand ein bestens aufgelegter Torhüter im HSG-Kasten. Der 23-Jährige parierte acht Großchancen sowie zwei Siebenmeter. Doch die Krefelder offenbarten gegen die schwachen Gäste erneut, wo es derzeit mangelt, warum ein stärkerer Gegner nicht so leicht zu bezwingen wäre. Statt nach dem 20:12 (49.) durch David Breuer ein spielerisches Feuerwerk zu entfachen, bot das Team von Olaf Mast im Angriff Stückwerk. Vor allem die rechte Seite, eigentlich die erklärte Schokoladenseite der Schwarzgelben, brachte wenig zu Stande. Torjäger Maik Schneider steckt in einem Formtief, ging nach nur einem Treffer vor Wochenfrist in Longerich diesmal sogar leer aus. Nicht umsonst sprach Mast unmittelbar nach dem Abpfiff Rechtsaußen Thomas Phlak Mut zu. In der Schlussphase scheiterte der 23-Jährige vier Mal, vergeigte zwei Siebenmeter. Auch die Wechselspieler für die rechte Seite, Hannes Hombrink und David Breuer, boten nur Durchschnitt.

Kurz fällt das Fazit von Mast aus: „Das Team hat die erwartete Reaktion auf die letzte Niederlage gezeigt. Mit der zweiten Hälfte kann ich nicht zufrieden sein.“ Am nächsten Samstag (19.30 Uhr) kommt die SG Ratingen zum Derby.

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