In seiner Heimatstadt Ratingen trifft Handballer Maik Schneider mit der HSG Krefeld am Samstag um 18 Uhr in der 3. Liga auf die nach drei Spielen immer noch sieglose SG Ratingen. Der 28-jährige Linkshänder und Goalgetter trägt derzeit besondere Verantwortung.

Maik Schneider ist derzeit viel beschäftigt.  Archiv
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Bischof

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Krefeld. In Langenfeld und zuletzt gegen Schalksmühle haben sie 60 Minuten ohne Pause auf dem Spielfeld gestanden. Ist das bei dem Tempo, das in der 3. Liga angeschlagen wird, auszuhalten?

Maik Schneider: Im Moment noch, die Saison ist ja noch jung. Es gibt halt keine personellen Alternativen. Stephan Pletz ist noch verletzt, der könnte mich vertreten, und für David Breuer hat der Verein bisher keinen Ersatz gefunden. Ich muss mir also jetzt die Kräfte und damit das Spiel gut einteilen. Doch 13 Tore in drei Spielen sind natürlich noch ausbaufähig.

Wie lange kann so eine Belastung körperlich gut gehen?

Schneider: Och, das geht schon noch eine Zeit lang. Ich habe eine sehr gute Saisonvorbereitung mit sehr viel Fitness- und Krafttraining hinter mir. Erst viel später in einer Spielzeit zeigt sich, ob und wie lange das gut geht. Wenn die kleinen Wehwehchen anfangen und es hier und da zwickt, dann wird es eng. Doch das Team braucht mich jetzt, und ich werde alles versuchen, ihm zu helfen. Wenn ich natürlich einen schlechten Tag erwische, dann wird es eng auf meiner Seite.

Wie fällt Ihr Fazit nach drei Spielen aus?

Schneider: Wir haben fünf Pluspunkte, das ist für den Anfang nicht schlecht. Gegen Volmetal und Schalksmühle war unsere Leistung gut, spielerisch haben wir noch viel Luft nach oben. In Langenfeld haben wir eine schlechte Leistung gezeigt. Das darf sich nicht wiederholen. Wir können Spiele verlieren, aber dann nach einer guten Leistung. ps

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