Eine umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter bringt denTabellenführer Mannheimer HC auf die Siegerstraße.

Der CHTC (rote Trikots) wurde von den Mannheimern in die Knie gezwungen.
Der CHTC (rote Trikots) wurde von den Mannheimern in die Knie gezwungen.

Der CHTC (rote Trikots) wurde von den Mannheimern in die Knie gezwungen.

Dirk Jochmann

Der CHTC (rote Trikots) wurde von den Mannheimern in die Knie gezwungen.

Krefeld. Auch der Crefelder HC konnte den Mannheimer HC nicht stoppen. Im Heimspiel der Hockey-Bundesliga unterlagen die Krefelder mit 2:4 Damit verteidigen die Mannheimer ihre Spitzenposition in der Tabelle. Für den CHTC ist dagegen der Alltag eingekehrt. Punktgleich mit Nürnberg und Rüsselsheim liegt der CHTC auf Rang acht.

Vor 350 Zuschauern waren die Gastgeber allerdings lange Zeit ebenbürtig. Es fehlte neben dem Quäntchen Glück aber auch die letzte Konsequenz im Abschluss. "Mannheim war in der ersten Hälfte einen Tick besser. Nach der Pause waren wir stärker. Leider fiel das 2:2 zu schnell", sagte Trainer Matthias Mahn.

Zwar konnte der Ex-Krefelder Matthias Witthaus, der von der CHTC-Abwehr sehr gut abgeschirmt wurde, keinen Treffer erzielen. Doch die Gäste haben in Tomas Prochazka und Fabian Pehlke zwei weitere starke Angreifer. Diese beiden entschieden auch die Begegnung.

Fröschle und Schmidt bringen die Gastgeber mit 2:1 in Führung

Nach dem 0:1 von Prochazka drehte der CHTC durch die Treffer von Philipp Fröschle und Patrick Schmidt das Spiel, allerdings waren die Mannheimer nicht geschockt und kamen schnell zum Ausgleich. Danach folgte ein offener Schlagabtausch mit sehr guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Eine umstrittene Entscheidung brachte die Mannheimer dann auf die Siegerstraße. Eine hohe Flanke erreichte den CHTC-Strafraum, Pehlke schoss zum 3:2 ein. Ein irreguläres Tor, wie viele Hockeykundige meinten.

Doch die beiden Unparteiischen sahen dies anders. "Die Schiedsrichter, die ansonsten sehr gut gepfiffen haben, haben eine Flanke in den Kreis als nicht gefährlich eingestuft", sagte Mahn. Allerdings war klar zu erkennen, dass dieser Ball weitaus höher als in Kniehöhe den Strafraum erreichte. Das ist regelwidrig, doch der Pfiff der Unparteiischen blieb aus. Den Schlusspunkt setzte erneut Prochazka mit dem 4:2-Endstand.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer