Das Alf-Team nutzt beim 2:4 gegen Uhlenhorst Mülheim die Torchancen nicht konsequent.

wza_1500x1123_482278.jpeg
Kaum ein Durchkommen gab es für die CHTC-Spieler (rotes Trikot) gegen Mülheim.

Kaum ein Durchkommen gab es für die CHTC-Spieler (rotes Trikot) gegen Mülheim.

Andreas Bischof

Kaum ein Durchkommen gab es für die CHTC-Spieler (rotes Trikot) gegen Mülheim.

Krefeld. Wenn man vom Wetter absieht, passte eigentlich alles. Festtagsstimmung zum "Hockey-go-on", 400 Zuschauer auf der Gerd-Wellen-Anlage, eine Mannschaft, die "heiß" ist und ein zuversichtlicher Trainerstab um Chefcoach Dietmar Alf.

Doch am Ende gab es betrübte Gesichter, denn Uhlenhorst Mülheim fertigten die Krefelder mit 4:2 ab.

Stralkowski macht mit seinen Treffern den Unterschied

Thilo Stralkowski machte den Unterschied zweier gleichwertiger Mannschaften aus. Der Eckenspezialist schlenzte den Ball nach Strafecken jeweils unhaltbar in die Maschen des von Christian Schulte gehüteten CHTC-Gehäuses.

Miserabel war dagegen die Ecken-Ausbeute des Ex-Meisters, der fünfmal versagte und eine verdiente Niederlage hinnehmen musste. "Wir erspielen uns gute Chancen, doch machen zu wenig daraus", sagte Teammanager Kevin Butt.

Zunächst verpennte das Team die ersten 20 Minuten und überließ dem Gegner zu viele Räume. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Die Mülheimer durften sich über eine 2:0-Führung freuen. Allerdings ging danach ein Ruck durch das CHTC-Team.

Oskar Deecke sowie Alan Butt konnten innerhalb von zehn Minuten ausgleichen. In dieser Phase erspielte sich der CHTC eine Vielzahl guter Möglichkeiten, ohne mit weiteren Treffern zu glänzen. In Hälfte zwei agierten beide Teams auf Augenhöhe.

Torchancen waren nun allerdings Mangelware. Bei den Strafecken erwies sich der Gast schließlich als cleverer und ging als verdienter Sieger vom Platz.

Nach der Niederlage ist der CHTC auf Rang sieben der Tabelle abgerutscht, hat sich aber dennoch schon für die Play-offs qualifiziert. Der Abstand zu den hinter Rang acht platzierten Teams ist so groß, dass dieser in den restlichen zwei Begegnungen nicht mehr wettgemacht werden kann.

"Jetzt müssen wir sehen, dass wir ins Mittelfeld der Playoff-Achtergruppe vorrücken. Nächste Woche müssen wir zum UHC. Da haben wir bisher immer gut ausgesehen" sagte Trainer Dietmar Alf.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer