Das Team von Trainer Dietmar Alf scheitert an RW Köln und will über die Hoffnungsrunde in die Euro League.

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Geht zuversichtlich in die Begegnungen mit Uhlenhorst Mülheim: CHTC-Trainer Dietmar Alf.

Geht zuversichtlich in die Begegnungen mit Uhlenhorst Mülheim: CHTC-Trainer Dietmar Alf.

Andreas Bischof

Geht zuversichtlich in die Begegnungen mit Uhlenhorst Mülheim: CHTC-Trainer Dietmar Alf.

Köln. Erwartungsgemäß konnte das Herrenteam des Crefelder HTC im zweiten Play-off-Spiel der Hockey-Bundesliga für keine Überraschung sorgen. Der CHTC unterlag beim hohen Favoriten Rot-Weiß Köln mit 2:0.

Nach dem 0:5 aus dem Hinspiel ist ein drittes Spiel nun hinfällig, die Krefelder konnten sich nicht für die Endrunde qualifizieren. Es bleibt aber ein kleines Trostpflaster, denn der CHTC spielt nun mit weiteren drei Teams in der Hoffnungsrunde um den Einzug in die Euro Hockey League.

Das erste Spiel findet am 28.Juni in Krefeld gegen Uhlenhorst Mülheim im Modus "best of three" statt. Der Sieger spielt gegen den Sieger der weiteren Begegnung den dritten Platz für die EHL aus.

"Natürlich hatte Köln mehr Ballbesitz, weil wir kompakt hinten drin gestanden haben und sie um uns herum spielen mussten. Aber wir hatten durchaus zwei, drei gefährliche Szenen. Wenn das enger ausgeht, kann sich Köln auch nicht beschweren", sagte CHTC-Trainer Dietmar Alf.

Damit traf der Coach den Nagel auf dem Kopf. Der Crefelder HTC verkaufte sich in Köln besser als erwartet. 400 Zuschauer sahen, wie der CHTC geschickt aus der Abwehr agierte und ein geschicktes Konterspiel aufzog.

Oskar Deecke und Alan Butt verfehlten dabei jeweils nur knapp das Gehäuse der Kölner. Die Gastgeber spielten ihrerseits vorsichtig. Sie wollten dem CHTC nicht ins offene Messer laufen.

Doch den Unterschied machten wie so häufig in der Saison beim deutschen Hallenmeister Köln die Brüder Zeller aus. Die beiden europäischen Ausnahme-Hockeyspieler waren auch diesmal die entscheidenden Akteure.

Acht Minuten vor der Pause markierte Philipp Zeller das 1:0. In der 52. Minute war es dann Christoph Zeller, der eine der vier Strafecken der Kölner absolut sicher zum 2:0 verwandelte.

Aber auch in dieser Phase gaben sich die CHTC-Cracks nicht geschlagen, sondern zogen noch ein gutes Konterspiel auf, wurden aber für ihren Fleiß nicht belohnt. "Wenn wir so eine Leistung wieder abrufen können, dann gehören wir in der Hoffnungsrunde zu den Favoriten", schwärmte Alf und machte seinen Jungs damit Mut.

Vier Wochen hat der Crefelder HTC nun Zeit zur Regeneration. Dann geht es in die Hoffnungsrunde, an deren Ende die Qualifikation für die Europa-Reise stehen soll.

RW Köln - Crefelder HTC 2:0

CHTC: Schulte, Sakowsky, Kriwet, Großer, Müsgens, A. Butt, Deecke, Klein, Fröschle, Jarosch, Rutt, Otten, L. Butt, J. Broja, Michely, Eschler, Wüterich

Tore: 1:0 (27.) Philipp Zeller, 2:0 (52.) Christoph Zeller

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