Die Krefelder erwarten RK Rüsselsheim. Torhüter Niklas Sakowsky muss noch pausieren.

wza_955x1061_558967.jpeg
Niklas Sakowsky pausiert wegen einer Gehirnerschütterung.

Niklas Sakowsky pausiert wegen einer Gehirnerschütterung.

RZ

Niklas Sakowsky pausiert wegen einer Gehirnerschütterung.

Krefeld. Am zweiten Spieltag der Hockey-Bundesliga hat der Crefelder HTC erneut Heimrecht. Am Samstag ist der Aufsteiger RK Rüsselsheim zu Gast. Der Neuling überraschte am ersten Spieltag mit einer starken Leistung gegen den UHC Hamburg und unterlag nur mit 2:3 im Penaltyschießen. Krefeld übte sich auch im Strafstoßschießen, machte dies aber beim 6:5 über die TG Frankenthal besser. "Lediglich Köln und der UHC Hamburg sind die Überflieger, alle anderen Mannschaften agieren auf Augenhöhe", sagt CHTC-Trainer Dietmar Alf in der Analyse des ersten Spieltages. Schon die Ergebnisse zum Auftakt zeigen, dass die Aufsteiger fit für die höchste Liga sind.

Die großen Feldhockeyerfolge der Rüsselsheimer liegen schon Jahrzehnte zurück. Die erfolgreichste Zeit datiert zwischen 1975 und 1978, da sicherte sich Rüsselsheim dreimal den Meistertitel. Schon zuvor waren die Hessen zweimal Ligaprimus (1968, 1970). Danach wurde es ruhig um den Ruder- und Hockeyklub aus der Opelstadt. Erst in den vergangenen Jahren rückte Rüsselsheim wieder ins Rampenlicht. 2008 wurde das Team Hallenmeister und holte vor wenigen Monaten auch den Hallen-Europameistertitel.

Parallelen zum CHTC, der dieses Kunststück im Jahre 2006/2007 ebenfalls fertigbrachte, sind sichtbar. Mit Stephan Decher, der Kai Stieglitz ablöste, haben die Rüsselsheimer einen neuen Trainer. Ex-Nationalspieler Oliver Domke, der eigentlich seine Karriere beenden wollte, hängt noch ein Jahr dran und ist Dreh- und Angelpunkt im Team.

"Ich bin mit dem Auftakt ganz zufrieden. Wir haben zwar nicht brillant und phasenweise etwas holprig agiert, doch wir finden noch unseren Rhythmus", sagt Alf. Erneut wird Christian Schulte das Tor der Krefelder hüten. Junioren-Nationalkeeper Niklas Sakowsky muss sich noch schonen, da er an den Nachwirkungen der im Zusammenprall mit seinem Mitspieler Oskar Deecke erlittenen Gehirnerschütterung leidet. Ansonsten wird die gleiche Formation der Vorwoche antreten. Philipp Fröschle wurde im Fachorgan "Hockeyliga" in die Elf der Woche berufen. Für den jungen Nachwuchsspieler sicher eine schöne Auszeichnung.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer