Für das Heimspiel des Crefelder HTC am Samstag, 16 Uhr, gegen den Düsseldorfer HC hat der Spieler die Freigabe erhalten.

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Alans Bruder Linus ist beim CHTC zum Nationalspieler gereift.

Alans Bruder Linus ist beim CHTC zum Nationalspieler gereift.

Alan Butt, der wegen eines Auslandsaufenthalts in London in dieser Saison noch kein Spiel für den CHTC gemacht hat, kann am Samstag auflaufen.

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Alans Bruder Linus ist beim CHTC zum Nationalspieler gereift.

Krefeld. Wenn am Samstag die Begegnung des Crefelder HTC mit den Düsseldorfer HC angepfiffen wird, steigt damit ein alter Klassiker der Hockey-Bundesliga. Im Vergleich beider Teams war der CHTC aber immer erfolgreicher als der Konkurrent aus der Landeshauptstadt.

Eine erfreuliche Mitteilung gab es am Donnerstag für den CHTC vom Deutschen Hockey Bund. Alan Butt, der aus Studiengründen seit zehn Monaten in London weilt und in dieser Saison noch nicht für den CHTC gespielt hat, erhielt die Freigabe des Verbandes. „Wir haben die Zusage vom DHB schriftlich vorliegen. Alan wird morgen spielen. Mit ihm gewinnt unsere Offensive an Qualität“, sagt CHTC-Trainer Matthias Mahn.

Über den Einsatz von Alan Butt freut sich besonders Vater Kevin Butt, der als Teammanager des Bundesligisten nun seine beiden Söhne Alan und Linus nach einem Jahr Pause gemeinsam im CHTC-Team sieht.

Mit dem Einsatz von Alan Butt wird eine wichtige Lücke geschlossen, denn es fehlt für die Offensive Max Wüterich. Der Stürmer dürfte der traurigste Akteur des Teams sein. Ihm hängt noch die Rote Karte aus dem letzten Saisonspiel des Jahres 2010 (0:5 gegen Uhlenhorst Mülheim) nach, als er sich unbeherrscht mit einem der beiden Schiedsrichter anlegte. Dies zog eine Sperre von vier Spielen nach sich. Wüterich kann sowohl gegen den DHC als auch bei den Spielen gegen die beiden Berliner Klubs nicht eingesetzt werden. Erst im letzten Saisonspiel der Gruppenphase gegen RW Köln darf Wüterich wieder mitwirken. „Wüterich ist zu den Play-offs wieder dabei“, sagt Mahn augenzwinkernd.

Die brisante Torfwartfrage hat sich in dieser Woche von alleine geklärt. Da Routinier Christan Schulte verletzt ausfällt, hütet Niklas Sakowsky den Kasten.

Beim Gegner Düsseldorf wird es am Ende der Saison eine Zäsur geben. Der langjährige DHC-Trainer und Ex-Rekordnationalspieler Volker Fried legt sein Amt nieder. Elf Jahre hat Fried auf der Anlage am Düsseldorfer Seestern als Trainer gearbeitet und dabei den DHC weit nach vorne gebracht. Fred holte neben dem Aufstieg auf dem Feld und in der Halle zwei Vizemeisterschaften und erreichte die Teilnahme auf der europäischen Hockeybühne. Mit drei Punkten liegen die Düsseldorfer derzeit am Tabellenende, und es droht der Abstieg.

„Wir sind gut auf dieses Spiel vorbereitet und wollen uns mit einem Sieg in Krefeld nach vorne schieben“, sagt Fried optimistisch. Zuversicht ist aber auch ein Markenzeichen von Matthias Mahn: „Wir werden selbstbewusst auftreten, denn wir hatten eine gute Vorbereitung.“

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