TVO verpflichtet gleich vier Spieler. Hülser SV unterliegt dem TV Vorst und kommt aus dem Tabellenkeller nicht heraus.

Handball
Der TV Vorst (weiße Trikots) gewann gegen den Hülser SV überraschend mit 31:28 und zeigte dabei keineswegs eine berauschende Leistung.

Der TV Vorst (weiße Trikots) gewann gegen den Hülser SV überraschend mit 31:28 und zeigte dabei keineswegs eine berauschende Leistung.

Gayk

Der TV Vorst (weiße Trikots) gewann gegen den Hülser SV überraschend mit 31:28 und zeigte dabei keineswegs eine berauschende Leistung.

Krefeld. Nach dem 29:38 (11:21) gegen Tabellenführer Treudeutsch Lank – der elften Saisonniederlage – zieht der TV Oppum im Überlebenskampf der Handball-Verbandsliga die Notbremse. Statt mit jugendlichem Elan sollen nun drei ausgebuffte Routiniers das sinkende TVO-Schiff retten. „Wir setzen weiter auf die sehr junge Mannschaft. Aber wir müssen die Klasse halten, sonst wird das nichts mit dem Neuaufbau“, sagte Oppums Trainer Dirk Rauin. Das ungleiche Duell gegen Lank geriet fast in den Hintergrund.

Schon beim nächsten Spiel in Wülfrath soll Jens Sieberger (36), Ex-Spielmacher der HSG Düsseldorf und dort derzeit als Trainer und Jugendkoordinator tätig, die Fäden im Oppumer Spiel ziehen. Den Abwehrblock verstärken wird der Ex-Uerdinger und frühere Essener Bundesligaspieler Thomas Molsner (45) sowie Goran Sopov (42). Der Mazedonier war sieben Jahre erfolgreich in Dülken als Trainer tätig und warf dort vor einigen Wochen die Brocken hin. Als Goalgetter spielte Sopov davor bei Borussia Mönchengladbach und beim SV Urmitz.

Als vierter Spieler stößt Oppums Eigengewächs Gerrit Held zum Kader. Der 19-Jährige spielte in der vergangenen Saison unter Sieberger in der A-Jugend der HSG, ist aber nach einem Auslandsaufenthalt wie die drei anderen Zugänge sofort spielberechtigt. „Mit der Angriffsleistung gegen Lank kann ich zufrieden sein, aber die Abwehr ist unser Problem. Da benötigen wir Stabilität“, sagte Rauin.

Der neue Hülser Trainer Manfred Wählen sieht schwache HSV-Spieler

Der Hülser SV kommt nicht aus dem Tabellenkeller raus. Der HSV kassierte eine 28:31 (12:14)-Niederlage beim zuletzt keineswegs berauschend spielenden TV Vorst. Doch wie schon im Spiel gegen Homberg machte die personell bestens besetzte HSV-Mannschaft nicht den Eindruck, dass Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Aufmerksamer Beobachter war Manfred Wählen, der im Sommer die Nachfolge von Interimstrainer Jürgen Pannenbecker antreten soll.

Wählen trainierte zuletzt den Oberligisten TV Lobberich, mit dem er aus der Verbandsliga aufgestiegen war. „Wählen kennt die Liga bestens“, sagte HSV-Abteilungsleiter Christoph Eickmanns. Bereits fest stehen beim HSV die Abgänge von Jan Schwarz (TV Oppum), Philipp Liesebach (TV Korschenbroich) und Markus Tillmann (2. Herren). In Michael Biskup kommt ein Torwart, der aus der Jugend des TBV Lemgo stammt und für den westfälischen Landesligisten HSG Altenbeken-Buke spielt. ps

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