In der Verbandsliga hat der TVO die erste Heimniederlage der Saison erlitten. Achtungserfolg für die Adler-Reserve.

Daniel Hummel (TV Oppum) erzielt einen seiner vier Treffer. Hinten beobachtet Sven Witthoffs den Torwurf.
Daniel Hummel (TV Oppum) erzielt einen seiner vier Treffer. Hinten beobachtet Sven Witthoffs den Torwurf.

Daniel Hummel (TV Oppum) erzielt einen seiner vier Treffer. Hinten beobachtet Sven Witthoffs den Torwurf.

Andreas Bischof

Daniel Hummel (TV Oppum) erzielt einen seiner vier Treffer. Hinten beobachtet Sven Witthoffs den Torwurf.

Krefeld. Während der Vorstand des TV Oppum mit Vize Eugen Rinsch an der Spitze hinter den Kulissen schon kräftig an den Planungen für die nächste Saison werkelt, geht die Berg- und Talfahrt der Verbandsligamannschaft weiter. "Noch müssen vereinsinterne Personalien geklärt werden, bevor Entscheidungen fallen”, meinte Rinsch auf Anfrage der WZ. Denn noch immer ist die Position des Cheftrainers beim Altmeister vakant, doch die Spieler wollen Klarheit für die nächste Spielzeit.

Nach etlichen Auswärtspleiten ereilte der "TVO-Virus” das Team nun auch in heimischer Halle. Mit 35:39 (20:19) unterlagen die leidenschaftslos spielenden Gastgeber dem vor allem in der zweiten Hälfte aufopferungsvoll kämpfenden TSV Kaldenkirchen. Zudem fügte die Mannschaft von Trainer Werner Konrads Oppum nach 13:1 Punkten die erste Heimniederlage zu. "Ich weiß auch nicht, warum wir solche Spiele verlieren? Dieser Virus mit mangelnder Einstellung in der Abwehr und halbherzigen Angriffsbemühungen packt uns seit drei Jahren immer wieder einmal. Zudem ist unsere Personaldecke einfach zu dünn”, sagte Interimstrainer Rolf Becker.

Bis zum 29:28 (45.) führten die Oppumer noch, doch dann riss der Faden. Kaldenkirchen schnappte nun mit seiner starken Angriffszange Sebastian Gerrits und Moritz Krumschidt (10) eiskalt zu. "Bisher haben wir unsere Spiele in der Abwehr entschieden. Dass der TSV eine solche Durchschlagskraft im Angriff besitzt, hat sich erst heute gezeigt. Ich bin völlig überrascht, aber auch mächtig stolz auf meine Truppe”, freute sich Gästetrainer Konrads.

Nichts zu holen gab es auch für den Hülser SV beim designierten Aufsteiger und ungeschlagenen Tabellenführer Rheinwacht Dinslaken. Die Mannschaft von Trainer Peter Zander unterlag sang- und klanglos mit 25:37 (13:16). Hüls ist damit Drittletzter, der Vorsprung auf den VfL Rheinhausen auf dem ersten Abstiegsplatz schmolz durch diese Niederlage auf sieben Punkte zusammen.

Für eine faustdicke Überraschung in der Landesliga sorgte Adler Königshof II mit dem 23:23 (10:12) gegen den Aufstiegsfavoriten TV Korschenbroich II. "Ich habe meine Mannschaft nach schlechtem Beginn eindringlich aufgefordert ruhiger zu spielen und überlegter die Tore zu erzielen. Außerdem haben wir in der Abwehr toll gekämpft”, freute sich Trainer Leo Loos. In der Schlussphase konnten die Gäste den 22:23-Rückstand noch einmal ausgleichen.

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