Ob er wohl Halsschmerzen bekommt: Johannes Welsch (M.) dem die Kaldenkirchener Abwehr an die Gurgel geht.
Ob er wohl Halsschmerzen bekommt: Johannes Welsch (M.) dem die Kaldenkirchener Abwehr an die Gurgel geht.

Ob er wohl Halsschmerzen bekommt: Johannes Welsch (M.) dem die Kaldenkirchener Abwehr an die Gurgel geht.

Dirk Jochmann

Ob er wohl Halsschmerzen bekommt: Johannes Welsch (M.) dem die Kaldenkirchener Abwehr an die Gurgel geht.

Krefeld. Zwei unterschiedliche Gesichter zeigte Handball-Verbandsligist TV Oppum im Derby gegen den TSV Kaldenkirchen. Mit 27:25 (8:15) besiegte die Mannschaft von Trainer Eckart Schuster den Tabellennachbarn und versöhnte die Zuschauer für eine völlig desolate Leistung in der ersten Hälfte. "Wir haben spät umgesetzt, was in der Kabine angesagt wurde” sagte Oppums Allrounder Johannes Welsch nach einem kuriosen Spiel.

Doch wie die Oppumer zuvor in den ersten 30 Minuten, so stellten die Gäste ihr gutes Spiel völlig ein. Oppum glänzte mit seiner offensiven Deckung und großem Kampfgeist. Bei Kaldenkirchen stand Torwartoldie Dieter Groetelears (45), von der Abwehr allein gelassen, auf verlorenem Posten.

Oppums David Kleymann leistete mit seinem Tor zum 19:18 (48.) die Wende ein. Vier Minuten vor Schluss gelang Hauke Lindecke mit dem 25:20 die Vorentscheidung.

"Ich weiß, was jetzt in Königshof los ist aber wir haben nur ein Testspiel gewonnen”, wollte Olaf Mast nach dem 36:30 (18:15)-Überraschungssieg im Test von Adler Königshof über den Regionalligisten SC Bayer Uerdingen die Kirche im Dorf lassen.

Doch die Fans feierten den Prestigesieg überschwänglich. Der Regionalligist überzeugte nur Mitte der zweiten Hälfte, als mit höherem Tempo eine 26:23-Führung herausgespielt wurde. Doch zehn Minuten vor Ende nahm der Verbandsliga-Tabellenführer das Heft wieder in die Hand.

TV Vorst war mit dem 30:40 gegen Treudeutsch Lank noch gut bedient

Mit der besten Saisonleistung und dem glänzenden Comeback von Robert Bosnjak (9 Tore), der zu Saisonbeginn zum TV Jahn Wahn gewechselt war, überraschte Treudeutsch Lank. Die junge Mannschaft von Trainer Jürgen Hampel verpasste dem Tabellenvierten TV Vorst eine 30:40 (14:21)-Packung. Die Gäste waren damit noch gut bedient.

"Ein weiterer Sieg gegen Lürrip, dann einer in Süchteln und der Aufstieg dürfte uns nicht zu nehmen sein”, sagte Trainer Jürgen Pannenbecker nach dem 30:21 (13:10)-Arbeitssieg des Landesliga-Tabellenführers Hülser SV beim TV Erkelenz. Von einer Verletzungsmisere ohnegleichen heimgesucht, freut sich Trainer Peter Oehlers vom Krefelder Turnklub über 17 Punkte auf dem Konto.

Beim SV Straelen unterlag der KTK mit 27:31 (11:14). Wegen der großen Personalnot musste Torhüter Christian Kirchholtes als Feldspieler ran und warf ein Tor. Schlusslicht ist der TV Oppum II, der bei der 27:33 (14:19)-Niederlage gegen den ASV Süchteln allerdings mit einer guten Leistung aufwartete.

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