Bayer Uerdingen siegt mit 33:31 beim TuS Spenge und sichert mit diesem Erfolg den Klassenerhalt in der Regionalliga.

Uerdingen. Der SC Bayer 05 Uerdingen wird in der nächsten Spielzeit weiter in der Regionalliga vertreten sein und bleibt damit Krefelds erste Adresse im Handball. Dank eines überzeugenden 33:31 (17:12)-Sieges beim Tabellensechsten TuS Spenge rettete sich die Mannschaft von Trainer Jörg Förderer aus eigener Kraft.

Dies war auch bitter nötig, denn im Fernduell um den Abstieg sorgte der VfL Gladbeck mit einem überraschenden 29:28-Erfolg gegen den TuS Niederwermelskirchen für eine kleine Sensation. Doch dieser Erfolg nutzt den Gladbeckern vor dem erhofften Abstiegsendspiel am letzten Spieltag gegen den SC Bayer nichts mehr. Uerdingens Sieg schickt die Gladbecker abgeschlagen als Drittletzter in die Oberliga.

Aufatmen hingegen am Niederrhein, wo Verbandsligist Eintracht Dinslaken nur Dank des Uerdinger Klassenerhaltes als Tabellenzweiter nun in einer Relegation um den Oberliga-Aufstieg spielen darf. Ähnlich ist die Situation in der Handball-Landesliga, wo der ASV Süchteln hinter Aufsteiger Hüls als Tabellenzweiter ebenfalls durch die Uerdinger Schützenhilfe heißer Kandidat auf die Verbandsliga-Relegation ist.

In Spenge war der SC Bayer die bessere Mannschaft. Überragend spielte im Angriff einmal mehr Top-Torjäger Thomas Pannen sowie Youngster Stephan Pletz. Bereits mit dem Tor zum 10:7 (16.) setzten sich die Uerdinger etwas ab und führten zur Pause verdient. "Meine Mannschaft ist schon clever genug, einen Vorsprung zu halten. Als wir eine Viertelstunde vor dem Abpfiff mit 25:18 führten, habe ich nicht mehr gezweifelt - auch wenn Spenge noch ein wenig aufgeholt hat”, sagte Förderer.

Der hatte unmittelbar nach dem Abpfiff auf sein Handy geschaut und dort bereits eine SMS vom Gladbecker Überraschungssieg gelesen. "Dass Gladbeck gewinnt ist ein Unding und kaum zu glauben. Aber ich bin stolz auf meine junge Mannschaft, alle haben noch einmal Verantwortung übernommen und verdient gewonnen.” Über weitere Neuverpflichtungen schwieg sich Förderer aus. Spieler aus Gladbeck stehen jedenfalls nicht auf der Liste des 36-Jährigen, soviel wollte er dann schon noch verraten.

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