Uerdinger schlagen Soest mit 34:30 und stellen schlagkräftiges Team zusammen.

Hat für Bayer-Coach Förderer den größten Sprung gemacht: Alexander Schult (20).
Hat für Bayer-Coach Förderer den größten Sprung gemacht: Alexander Schult (20).

Hat für Bayer-Coach Förderer den größten Sprung gemacht: Alexander Schult (20).

Dirk Jochmann

Hat für Bayer-Coach Förderer den größten Sprung gemacht: Alexander Schult (20).

Uerdingen. Dank eines 34:30 (16:12)-Erfolges über den Soester TV hat der SC Bayer Uerdingen in der Handball-Regionalliga erstmals die Abstiegsränge verlassen. Die Formkurve zeigt eindeutig nach oben. Das Trainerduo Jörg Förderer und Thomas Molsner, beide noch als Spielertrainer in der blutjungen Mannschaft aktiv, müssen nun die Planungen für die 3. Liga, wie die Regionalliga zukünftig heißen wird, umsetzen. Denn in der vergangenen Woche gab der Bayer-Vorstand mit Chef Wilfried Hocks grünes Licht: "Bayer soll mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft in der dritten Liga spielen. Entsprechende Spielerverpflichtungen sollen in dieser Woche erfolgen. Wenn alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, kriegen wir eine starke Truppe beisammen”, so Förderer.

Die Gastgeber dominierten gegen Soest vom Anpfiff an, spielten sicher ihre Angriffszüge herunter und führten bereits mit 7:2 (9.) und 13:6 (19.), ehe die Unparteiischen mit merkwürdigen Entscheidungen die Gäste im Spiel hielten. Doch der SC Bayer stand in der Abwehr felsenfest und hatte in Sven Bartmann den besseren Torhüter, der zwei Siebenmeter vereitelte und die Soester selbst bei Tempogegenstößen verzweifeln ließ. In der Schlussphase krönte Bartmann seine Leistung mit einem Tor zum 32:25 (56.) in den verwaisten Kasten, nachdem die Gäste den Torhüter zu Gunsten eines siebten Feldspielers ausgewechselt hatten, was aber letztlich nichts brachte. "Das war eine sichere Angelegenheit. Wir hätten höher gewinnen können. Letztlich haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht”, so Förderer. Interessierter Beobachter auf der Tribüne war Neuverpflichtung Fabian Zarnekow, der ab Mitte März noch zusätzlich für die Bayer-Abwehr vorgesehen ist.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer